Welche Faktoren entscheiden über das Sekundärmarkt‑ und Investmentpotenzial von Weinen aus dem Jahr 2022?
Wichtige Faktoren sind Produzentenreputation, begrenzte Verfügbarkeit, Lagerzustand (inkl. OHK und Füllstand), Kritikerbewertungen und Marktnachfrage. Weine von renommierten Häusern oder von Parzellen mit hoher Anerkennung (vergleichbar mit Crus in Burgund oder prestigeträchtigen Lagen deutscher Spitzenweingüter) erzielen tendenziell höhere Preise. Kritikernoten von Robert Parker / The Wine Advocate, James Suckling, Vinous oder Jancis Robinson beeinflussen Marktbewegungen; En‑Primeur‑Käufe (EP) und dokumentierte Provenienz spielen ebenfalls eine Rolle. Für 2022er gilt: breite Verfügbarkeit reduziert kurzfristig Investmentaussichten, außergewöhnliche Qualitäten und limitierte Abfüllungen können hingegen Wertsteigerungspotenzial bieten.