Wie analysiert man den Namen eines Weins wie Gabarinza und welche Informationen liefert das Etikett?
Der Name eines Weins wie Gabarinza ist ein erster Hinweis, liefert aber allein keine Herkunftsgarantie. Auf dem Etikett sind entscheidend: Jahrgang, Weingut oder Produzent, Herkunftsbezeichnung (z. B. AOC/AOP, DOC/DOCG, DAC), Rebsorte(n) und gegebenenfalls Cuvée-Komponenten. Zur eindeutigen Einordnung empfiehlt sich die Recherche nach dem Weingut, Kritikernoten und Einträgen in Weinarchiven oder Händlerdatenbanken. Bei Spitzenbetrieben wie Château Margaux oder Domaine de la Romanée-Conti ist die Herkunft klar dokumentiert; bei weniger bekannten Namen lohnt es sich, nach Etikettendetails und Nummernfolgen auf Rücketikett bzw. Capsule zu schauen.