Was bedeutet "halbtrocken" bei Wein und wie unterscheidet sich diese Restsüße-Kategorie von trocken oder lieblich
Halbtrocken bezeichnet eine Restsüße, die zwischen trocken und lieblich liegt: bei deutschen Weinen meist zwischen 9 und 18 g/l Restzucker, abhängig von Säure und Körper. Im Unterschied zu trocken wirkt ein halbtrockener Wein runder und oft fruchtbetonter, ohne deutlich süß zu schmecken. Besonders bei Riesling und Weißburgunder schafft die Restzuckerbalance Frische und Zugänglichkeit; klassische Erzeuger, die halbtrockene Varianten im Sortiment haben, sind beispielsweise Weingut Dr. Loosen, Dönnhoff oder Schloss Johannisberg.

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