Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2020 und 2017 in Reife und Trinkfenster?
Jahrgänge beeinflussen Säure, Fruchtkonzentration und Reifestadium. Generell zeigen viele 2020er-Jahrgänge eine klare, oft präzise Frucht und lebendige Säure, weshalb sie sich häufig schon früh gut präsentieren, aber bei hochwertigen Lagen auch Jahre bis Jahrzehnte Lagerpotenzial besitzen. Ein 2017er-Jahrgang ist meist früher auf dem Weg zu tertiären Aromen; er kann bereits stärker entwickelte Noten wie Honig, Trockenfrüchte oder Waldboden zeigen. Die konkrete Entwicklung hängt von Rebsorte, Ausbaustil und Produzent – etwa einem Weingut Breuer – ab; deshalb empfiehlt sich eine Flaschenprobe oder professionelle Bewertung, um das optimale Trinkfenster zu bestimmen.