Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2016, 2017 und 2019 an der Mosel bei trockenen GG‑Rieslingen?
Allgemein zeigte 2016 an der Mosel eine kühle, reife Balance mit ausgeprägter Säure und guter Konzentration — ideal für langes Reifen. 2017 war vielfach wärmer und früher reif, die Weine präsentieren sich oft etwas runder und offenherziger in der Jugend. 2019 brachte vielerorts reife, reichhaltige Frucht, behält aber bei guten Lagen der Mosel die typische Frische. Bei Einzellagen wie Uhlen Blaustein entscheidet die exakte Parzellenlage und Traubenqualität darüber, wie stark diese allgemeinen Tendenzen ausgeprägt sind.