Wie entwickeln sich die Aromen eines Châteauneuf-du-Pape aus 1996 typischerweise mit der Alterung?
Mit fast drei Jahrzehnten Reife neigen gut gemachte Châteauneuf-du-Pape-Weine von 1996 zu tertiären Noten: getrocknete Kräuter der Provence, Lakritz, Gewürze, Fleisch- oder Tabaknoten sowie komplexe Waldboden- und Pilzaromen. Die Frucht verschiebt sich von frischer Schwarzkirsche und Brombeere hin zu getrockneten, marmeladigen Nuancen. Die Trinkreife hängt von Erzeuger, Ausbau und Lagerung ab; einige Spitzenweine behalten genügend Säure und Struktur für weitere Komplexitätsgewinne.