Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2020, 2021 und 2023 bei Riesling allgemein?
Kurz zusammengefasst: 2020 war in vielen deutschen Anbaugebieten ein warmes, sehr reifes Jahr mit konzentrierter Frucht und reifer Säure, oft dichter Stil. 2021 zeigte regionale Varianz, gewann aber mit seiner längeren Reifephase oft an Frische und Spannung; die Weine können elegante Säureprofile und gute Alterung besitzen. 2023 war europaweit sehr warm und trocken, was zu früheren Lesezeitpunkten und tendenziell reiferen Aromabildern führte; in einigen Fällen muss man mit etwas weniger animierender Säure rechnen. Bei Riesling entscheidet allerdings stets Produzent und Lage – Weingut Wittmann oder Keller können Jahrgangsunterschiede durch Terroir und Stilführung ausgleichen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Eignen sich verschiedene Jahrgänge eines Rieslings für eine vertikale Verkostung oder als Investitionsstrategie?
- •Worin unterscheiden sich die Jahrgänge 2020, 2021 und 2023 bei deutschen Rieslingen allgemein?
- •Wie werden deutsche Rieslinge auf dem Sekundärmarkt bewertet und bepreist?
- •Welche Flaschenformate und Trinktemperaturen sind für Riesling empfehlenswert?
- •Lohnt sich deutscher Riesling als Anlageobjekt auf dem Sekundärmarkt?
- •Was kann die Abkürzung RR auf einem Riesling-Etikett bedeuten?
- •Was bedeutet die Abkürzung VdF beziehungsweise VDP im Wein-Kontext?
- •Welche Begriffe wie GG, QbA oder VDP sollte man bei deutschen Rieslingen kennen?
- •Wie prägen Boden und Klima den Stil eines Westhofener Rieslings?
- •Was zeichnet einen Riesling aus Westhofen geschmacklich und im Terroir aus?
- •Was kann die Bezeichnung RR auf einem Rieslingetikett bedeuten?
- •Welche Lager- und Verpackungsmerkmale sind beim Kauf alter oder jüngerer Rieslinge zu beachten?
- •Wie serviere und kombiniere ich einen trockenen oder feinherben Riesling richtig?
- •Welche Speisebegleitungen passen zu verschiedenen Stilrichtungen von Riesling?
- •Wie sollten trockene und restsüße Rieslinge ideal gelagert werden?







