Wie interpretiert man eine Bezeichnung wie "Christmann & Kaufmann" bei Weinherstellern
Bezeichnungen mit zwei Namen können verschiedene Dinge signalisieren: eine Kollaboration zweier Weingüter, eine Cuvée, ein Négociant‑Label oder eine speziell bezeichnete Edition. Bei Kollaborationen arbeiten Weingut A und Weingut B gemeinsam bei Ausbau und Selektion, ähnlich wie gelegentliche Partnerschaften zwischen bekannten Häusern (Beispiele zur Veranschaulichung: Château Margaux, Domaine de la Romanée‑Conti, Weingut Keller). Wichtige Prüfgrößen sind die Rückseite des Etiketts, die technische Karte und Hinweise auf Rebsorte, Ausbau (Edelstahl, Barrique) und Herkunftsangabe. Das hilft, die Stellung des Produkts im Portfolio der beteiligten Betriebe zu verstehen.

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