Was bedeutet die Bezeichnung "Alte Reben" und welchen Einfluss hat sie auf den Wein?
„Alte Reben“ bezeichnet Rebstöcke mit deutlich längerer Standzeit als die Standardanlagen; es gibt keine einheitliche Altersgrenze, üblicherweise sprechen Winzer ab 30–40 Jahren von alten Reben. Ältere Reben bringen geringeren Ertrag, dafür konzentriertere Aromatik, dichteres Tanninprofil und oft komplexere, langlebigere Weine. Auf Etiketten wie "Alte Reben" eines Pinot kann das auf intensivere Aromen und ein größeres Lagerpotenzial hinweisen, wichtig bleibt jedoch der Produzent – etwa ein seriöses Weingut Huber – und die Weinbereitung.