Was bedeutet der Begriff „Alte Rebe“ bei einem Weißwein und welche Auswirkung hat er auf das Aromaprofil?
„Alte Rebe“ ist keine gesetzlich geregelte Bezeichnung, wird aber meist für Rebstöcke verwendet, die deutlich älter sind als die Durchschnittsbestände (oft 30–50 Jahre oder mehr). Ältere Reben liefern in der Regel geringere Erträge, aber konzentriertere Trauben und tiefer wurzelnde Pflanzen, was zu dichterer Frucht, ausgeprägter Struktur und oft einer stärkeren Ausprägung des Terroirs beziehungsweise mineralischer Noten führt. Bei Weißweinen kann das zu einer intensiveren Aromatik und längerer Lagerfähigkeit beitragen.

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