Wie unterschieden sich die Jahrgänge 2020 und 2021 typischerweise in Deutschland und welche Folgen hat das für Trinkreife?
Der Jahrgang 2020 war in vielen deutschen Anbaugebieten warm und gereift, mit kräftiger Frucht, höherem Alkoholpotenzial und dichten Extrakten, daher oft früher zugänglich aber lagerfähig. 2021 gilt vielfach als etwas eleganter und frischer, mit klarerer Säurestruktur und präziseren, oft kalkbetonten Profilen – besonders vorteilhaft für mineralische Rieslinge. Im Resultat können 2020er-Weine schneller Trinkreife erreichen, 2021er-Weine profitieren dagegen häufig von längerer Flaschenreife, um ihre Balance und Feinheit zu entfalten.

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