Was zeichnet einen Bourgogne sensorisch und qualitativ aus und wie ordnen sich Produzenten wie Bouchard Père & Fils, Louis Jadot oder Domaine de la Romanée-Conti ein?
Bourgogne steht für Terroir-Ausdruck, fein strukturierte Pinot Noir (rot) und elegante Chardonnay (weiß). Qualitätsmerkmale sind filigrane Säure, feines Tannin und eine ausgeprägte Mineralität, die je nach Côte de Beaune oder Côte de Nuits variiert. Häuser wie Bouchard Père & Fils und Louis Jadot sind etablierte Négociants und Erzeuger, die eine Bandbreite von regionalen Bourgognes bis zu Premier- und Grand-Cru-Lagen anbieten. Domaine de la Romanée-Conti repräsentiert die absolute Spitze mit extrem terroirspezifischen und reifenorientierten Weinen. Beim Einordnen hilft die Betrachtung von Lage (lieu-dit), Ertragsniveau und Ausstattungsgrad des Weinguts: Négociants liefern Konstanz, Domaines oft größten Lagenbezug und individuelle Handschrift.

Weitere Fragen zu diesem Thema: