130 €
1 Flasche
Für gereifte Brunello empfiehlt sich ein großes Burgunderglas, Serviertemperatur 16–18 °C und gegebenenfalls vorsichtiges Dekantieren 30–90 Minuten vor dem Genuss, um Sedimente zu schonen und das Bouquet zu öffnen. Bei sehr alten Flaschen ist Sorgfalt angebracht: langsam ausschenken, Lichtquelle nutzen, um Sediment zu erkennen, und kleine Portionen nachschenken, um das Optimum an Aromen zu erleben. Dazu passen kräftige toskanische Gerichte, gereifter Pecorino oder Schmorgerichte.
Die Angabe "1 Flasche" verweist allgemein auf eine einzelne Abfüllung; der bei Brunello am häufigsten verwendete Format ist die Standardflasche mit 0,75 Liter. Größere Formate wie Magnum (1,5 l) sind bei Sammlern beliebt, weil sie oft günstiger altern, während halbe Flaschen (0,375 l) schneller reifen. Bei Investitionen und langfristiger Lagerung gelten Standard- und Magnums als bevorzugt.
Brunello von etablierten Häusern wie Biondi-Santi besitzt typischerweise ein Jahrzehnt über die erste Trinkreife hinaus. Viele Flaschen erreichen Trinkreife nach etwa 8–12 Jahren, entwickeln aber über 15–30 Jahre oder länger komplexe tertiäre Aromen. Das konkrete Fenster hängt von Jahrgang, Ausbau und Flaschenpflege ab; hochwertige Flaschen profitieren von geduldiger Lagerung.
Biondi‑Santi gehört zu den traditionsreichen und sammelwürdigen Erzeugern, und ein starker Jahrgang wie 2016 wird von Anlegern und Sammlern häufig beachtet. Anlageaspekte hängen von knappen Produktionsmengen, Kritikernoten (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous) und vor allem tadelloser Provenienz und Lagerung ab. Ohne Garantien gilt: guter Zustand, transparente Lagerhistorie und Originalverpackung sind entscheidend für Werterhalt und Wiederverkauf.
Der Jahrgang 2016 in Montalcino wird allgemein als sehr starker, reifer und strukturierter Jahrgang beschrieben: warme Vegetationsbedingungen führten zu guter Phenolreife und konzentrierter Frucht, ohne die für Brunello wichtige Säure zu zerstören. Solche Jahrgänge begünstigen dichte, langlebige Weine mit Potenzial für lange Lagerung und kräftigen Ausbaustufen bei Spitzenproduzenten wie Biondi‑Santi.
Der Füllstand gibt Auskunft über mögliche Oxidation oder Verdunstung: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut, TS (Top Shoulder) kann bei älteren Flaschen akzeptabel sein, VHS (Very High Shoulder) deutet auf erste Oxidationsanzeichen hin. Bei einem Wein aus 2016 sollte ein höherer Füllstand vorhanden sein; erhebliche Mid Shoulder (MS) oder Low Shoulder (LS) erhöhen das Risiko, dass der Wein nicht mehr in perfektem Zustand ist.
Biondi‑Santi ist eine der traditionsreichsten Erzeugerfamilien in Montalcino und steht für klassische Brunello di Montalcino mit Schwerpunkt auf Sangiovese Grosso. Typisch sind straffe Gerbstoffe, klare Frucht, präzise Säure und ein langes Reifepotenzial, häufig erzielt durch mehrjährige Flaschen- und Fassreife in großen Holzfässern (botti). Tenuta Greppo, der historische Sitz der Familie, gilt als Referenz für traditionellen Stil und Langlebigkeit.
Biondi-Santi gehört zu den renommierten Namen, die auf dem Sekundaermarkt hohe Nachfrage erzeugen: Faktoren wie Jahrgangsqualität, Provenienz, Dokumentation der Lagerung, Original-Holzkiste (Original-Holzkiste / OHK) und historische Bewertungen beeinflussen den Preis. Markttransparenz schaffen Auktionsresultate und spezialisierte Händler, doch langfristige Wertentwicklung erfordert geprüfte Herkunft und makellosen Zustand der Flasche.
Servieren Sie einen klassischen Brunello bei 16–18 °C, leicht unter Zimmertemperatur, um Frucht und Säure zu balancieren. Junge, konzentrierte Jahrgänge wie 2016 profitieren von 1–3 Stunden Karaffieren; ältere Flaschen sollten vorsichtig geöffnet und je nach Sediment unmittelbar nach kurzer Belüftung ins Glas gezapft werden. Längeres Dekantieren kann Gerbstoffe abrunden und Aromen öffnen.
Brunello di Montalcino passt hervorragend zu kräftigen, traditionellen Speisen: geschmortes Rind, Lamm, Wild, geröstete Pilzgerichte oder Pasta mit ragù. Reifere Rotweine von Biondi‑Santi harmonieren auch mit gereiftem Pecorino oder Trüffelgerichten. Die Kombination aus Struktur, Säure und tertiären Aromen macht Brunello besonders geeignet für intensive, regional geprägte Gerichte.
Der Jahrgang 2016 wird in vielen Teilen der Toskana als ausgewogen und langlebig beschrieben: milde Temperaturen während der Reife, gute Säureerhaltung und reife Phenole führen zu klarer Frucht, feiner Tanninstruktur und großem Lagerpotenzial. Bei klassischen Erzeugern wie Biondi-Santi entstehen daraus Brunelli mit guter Balance zwischen Frucht, Terroir und Reifefähigkeit.
Brunello di Montalcino DOCG ist eine kontrollierte und garantierte Herkunftsklasse (Denominazione di Origine Controllata e Garantita) aus der Gemeinde Montalcino in der Toskana. Charakteristisch sind reife Sangiovese-Typizitaet, saftige Säure und feinkörnige Tannine; in Montalcino nennt man die lokale Klonform oft Sangiovese Grosso. Traditionsbetriebe wie Biondi-Santi (Tenuta Greppo) haben mit strenger Selektion und langer Reifung das Profil des Brunello weltweit geprägt.
Auf dem Sekundärmarkt sind Herkunftsnachweise, durchgängige Lagerhistorie und physischer Zustand der Flasche entscheidend. Wichtige Kontrollen sind Etikett und Capsule, intakter Kork/Schraubverschluss, Füllstand (Ullage) sowie Einkellerungsbelege. Füllstandskategorien wie HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder) oder MS/LS (Mid/Low Shoulder) geben Auskunft über möglichen Reifeverlust. Originalverpackungen wie Original‑Holzkiste (OHK), Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) erhöhen oft Vertrauen und Sammlerwert.
Ein klassischer Biondi‑Santi Brunello aus einem starken Jahr wie 2016 entfaltet sein Potenzial häufig erst nach 8–12 Jahren, kann aber bei perfekter Lagerung 20–30 Jahre oder länger reifen. Die optimale Trinkreife hängt von Ausbaustufe und Lagerbedingungen ab; frühe Öffnungen profitieren von kräftigem Dekantieren, während gereifte Flaschen komplexe tertiäre Aromen und seidigere Tannine zeigen.
‚1 Flasche‘ bezeichnet üblicherweise eine Standardflasche mit 0,75 Litern. Für Sammelzwecke und Lagerung sind auch Magnum (1,5 L) und andere Großformate relevant, da größere Formate langsamer altern und bei Langzeitlagerung oft vorteilhaft sind. Bei Bewertungen und Auktionen ist das Format eine wichtige Angabe für Preis und Reifeverhalten.
Optimal ist eine konstante Kellerlage bei rund 12–14 °C, 60–75 % relativer Luftfeuchte, schutz vor Licht und Vibrationen sowie liegende Lagerung, damit der Korken feucht bleibt. Verlässliche Dokumentation der Lagerbedingungen und stabile Lagerdauer sind entscheidend; Temperaturschwankungen beschleunigen Alterungsprozesse und können das Bukett negativ beeinflussen.
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