300 €
Perfekte Flasche
Spitzenaligoté kann sammlerischen Wert besitzen, wenn Produzent, Jahrgang, geringe Menge und exzellente Provenienz zusammenkommen. Wichtige Einflussfaktoren sind Reputation des Winzers (Domaine/Winzer), Kritikerbewertungen (z. B. Vinous, Wine Advocate, Jancis Robinson, James Suckling), Lagerzustand, Originalverpackung und Marktnachfrage. Langfristige Investments in Burgund profitieren zudem von limitierten Produktionsmengen und steigender Nachfrage nach hochwertigen Weißen.
Der Jahrgang 2016 in Burgund gilt als warm und qualitativ sehr stark, mit reifen Fruchtnoten und guter Balance zwischen Reife und Säure. Für einen Aligoté 2016 bedeutet das oft konzentriertere Frucht, klare Fruchtausprägung und ein solides Reifepotenzial; gut gepflegte Exemplare können jetzt eine schöne Trinkreife aufweisen, entwickeln aber bei optimaler Lagerung weiterhin Komplexität.
Burgund klassifiziert Lagen in Grand Cru, Premier Cru, Village und Bourgogne/Regional. Grand Cru ist die höchste Stufe, gefolgt von Premier Cru. Viele Spitzenproduzenten wie Domaine de la Romanée‑Conti (DRC) prägen den Marktwert von Grand Crus. Für Aligoté sind Grand Cru‑Einstufungen unüblich; die Rebsorte tritt häufiger auf Gemeinde‑ oder Regionalniveau auf. Wichtige internationale Einordnungen sind AOC (Appellation d'Origine Contrôlée) bzw. AOP (Appellation d'Origine Protégée). VDP steht für Verband Deutscher Prädikatsweingüter und ist eine deutsche Klassifikation, nicht direkt auf Burgund anwendbar, wird aber oft in internationalen Vergleichen erwähnt.
Wesentliche Faktoren sind Produzent‑Reputation (z.B. Domaine Arnaud Ente), Produktionsmenge, Provenienz inkl. Original‑Holzkiste, Kritikerbewertungen (Robert Parker / Wine Advocate, Vinous, James Suckling etc.), Lagerzustand (Ullage, Etikett, Korkstatus) und allgemeine Nachfrage nach Burgund. Aligoté ist seltener als hochwertige Chardonnay‑Lagen und kann bei Top‑Erzeugern Preissteigerungen erfahren, bleibt aber volumenseitig kleiner als Grand Cru‑Chardonnay. Saubere Dokumentation und konservative Lagerung erhöhen die Veräußerungschancen.
Ullage gibt Aufschluss über Verdunstung und mögliche Oxidation. HF (High Fill) bedeutet hoher Füllstand direkt unter dem Korken und ist ideal. IN (Into Neck) ist ebenfalls sehr gut, die Flüssigkeit reicht in den Flaschenhals hinein. TS (Top Shoulder) ist bei älteren Flaschen akzeptabel, wird aber bei zunehmendem Alter kritisch. MS/LS (Mid Shoulder / Low Shoulder) zeigen erhöhtes Oxidationsrisiko. Bei Weinen von renommierten Erzeugern wie Domaine Arnaud Ente sollten HF oder IN bevorzugt werden, da sie bessere Chancen auf intakten Zustand signalisieren.
Arnaud Ente ist ein etablierter Winzer aus Meursault in der Côte de Beaune, Burgund, bekannt für präzise, mineralisch geprägte Weißweine. Die Herkunft ist wichtig, weil Burgunderlagen wie Meursault spezifische Ton- und Kalkböden aufweisen, die Aromatik, Säureprofil und Reifepotenzial stark beeinflussen. Für Sammler und Genießer liefert die Kombination aus Produzent (Domaine/Winzer), Lage (Cru/Lage) und Jahrgang klare Hinweise auf Stil und Reifefähigkeit.
OHK steht für Original‑Holzkiste (Original Wooden Case, OWC) und OC für Original Case. Die Original‑Holzkiste ist bei Sammlern und Auktionen ein eindeutiges Provenienzmerkmal: Sie schützt die Flaschen während Lagerung und Transport und kann den Marktwert erhöhen, weil Käufer zusätzliche Sicherheit über Herkunft und Lagerhistorie schätzen. Für Spitzenweine von bekannten Erzeugern wie Domaine Arnaud Ente ist eine intakte OHK deshalb oft ein Pluspunkt.
Sensorisch zeigt Aligoté meist hohe Frische, grüne Apfel‑ und Zitrusnoten sowie eine straffere Säure als Chardonnay. Chardonnay aus Burgund tendiert stärker zu gelben Früchten, buttrigen oder nussigen Noten durch Ausbau in neuem Holz und malolaktische Gärung. Bei Erzeugern wie Domaine Arnaud Ente kann Aligoté sowohl im Edelstahl zur Betonung von Frische als auch in neutralem Holz oder Teil‑Bourbonfass ausgebaut werden, um Textur ohne dominierende Holzaromen zu erzeugen.
Aligoté ist eine klassische weiße Rebsorte Burgunds und findet man vor allem in der Côte d'Or, der Côte Chalonnaise und Teilen der Côte de Beaune. In Burgund wird Aligoté häufig in Assemblagen oder als sortenreiner Wein aus alten Lagen gepflegt. Winzer wie Domaine Arnaud Ente arbeiten terroirbetont; Aligoté von renommierten Erzeugern kann deshalb deutlich präziser und langlebiger wirken als einfache Cuvées, weil Boden, Exposition und sorgfältige Handlese deutlicher zum Tragen kommen.
Bei Top-Exemplaren aus Burgund sind 10–15 Jahre oder länger möglich; viele Spitzenaligoté entwickeln nach einigen Jahren zusätzliche feine, tertiäre Aromen wie Honig, geröstete Nüsse und komplexe Mineralität. Der ideale Trinkzeitpunkt hängt von persönlicher Präferenz ab: frisch und fruchtig in den ersten Jahren, komplexer und reifer nach einem Jahrzehnt. Regelmäßige Kontrolle von Füllstand und Zustand gibt Sicherheit vor dem Öffnen.
Aligoté aus Burgund präsentiert sich oft mit hoher Frische, feiner Zitrus- und grüner Apfelnote sowie einer ausgeprägten Mineralität; er ist schlanker und säurebetonter als Chardonnay. Während Chardonnay aus den gleichen Regionen häufiger vollmundiger und bei Toplagen mit mehr Holzkontakt ausgebaut wird, bleibt Aligoté tendenziell leichter, klarer im Fruchtkern und eignet sich sowohl für frühe Trinkphasen als auch für sorgfältig gepflegte Lagerung bei Spitzenprodukten.
2016 gilt in vielen Teilen Burgunds als warmes, reifes Jahr mit guter Konzentration und reifer Säure bei weißen Rebsorten. Winzer berichteten von frühen, gleichmässigen Lesezeitpunkten und exzellenten Phenolreifen. Bei hochwertigen Produzenten wie Domaine Arnaud Ente resultierten daraus oft dichte, langlebige Weißweine mit klarer Frucht und ausreichender Frische für mittlere bis längere Reifung.
Langfristige Lagerung idealerweise bei konstanter Temperatur von 10–13 °C, ca. 60–75 % Luftfeuchte und ohne Lichteinfall. Flaschen waagrecht lagern, Original-Holzkisten können zusätzlichen Schutz bieten. Serviertemperatur für trockene Aligoté liegt bei etwa 10–12 °C; ältere weiße Burgunder profitieren von leicht höherer Temperatur (12–14 °C) und in manchen Fällen 20–30 Minuten Dekantieren, um verschlossene Aromen zu öffnen. Passende Gläser sind schmale Burgundergläser, die Frische und Länge unterstützen.
Als Kriterien gelten hoher Füllstand (z. B. HF oder IN), intaktes und originales Etikett, saubere Kapsel ohne Korrosion, keine Wasserschäden am Etikett sowie ein unbeschädigter Korken ohne Auslaufspuren. Ebenfalls wichtig sind lückenlose Provenienzangaben und idealerweise die Original-Holzkiste (OHK/OC/OWC), da diese Schutz und Wertstabilität erhöht.
OHK (Original-Holzkiste), OC (Original Case) oder OWC (Original Wooden Case) sind auf dem Sekundärmarkt ein starkes Indiz für lückenlose Provenienz und können den Preis stabilisieren oder erhöhen. Originalverpackungen schützen den Wein während Lagerung und Transport und sind besonders bei limitierten Jahrgängen oder renommierten Produzenten ein wertsteigernder Faktor.
Ullage wird in Stufen wie HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder) eingeteilt; bei Flaschen um die zehn Jahre sind IN bis TS normal, ältere Weine dürfen auch VHS aufweisen. Der Korkzustand ist anhand Geruch (kein muffiger Korkton), Sitz und sichtbarer Feuchtigkeit zu prüfen; begleitende Fotos und möglichst professionelle Begutachtung erhöhen die Sicherheit bei Kauf oder Verkauf.
349 €
250 €
115 €
120 €
100 €
210 €
95 €
113 €