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Suche Dom P3 1966. Keinen P1, P2 oder Oenotheque.
Für Sammler und Investoren zählen Authentizität, Zustand (Ullage, Etikett, Kapsel), provenance-sichere Kaufdokumente und Lagergeschichte. Rarität, Nachfrage nach dem spezifischen Jahrgang und die Reputation des Abfüllers beeinflussen den Wert. Transaktionswege über etablierte Auktionshäuser oder spezialisierte Händler bieten oft bessere Rückverfolgbarkeit. Bedenken Sie außerdem Lagerkosten, Versicherung und potenzielle Kosten für Expertise oder Re-Authentifizierung bei hochpreisigen Losen.
Authentifizierung kombiniert physische Prüfung, Provenienzrecherche und Expertenmeinung: Original-Holzkiste (OHK/Original-Holzkiste), Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) erhöhen die Glaubwürdigkeit, sind aber nicht alleinige Beweise. Archive und Maison-Register von Moët & Chandon sowie Fachgutachten von unabhängigen Prüfern oder renommierten Auktionshäusern (z. B. Sotheby's, Christie's) liefern zusätzliche Sicherheit. Detailprüfungen umfassen Glasform, Korkabdruck, Etikettenpapier, Siegel und ggf. Laboranalysen; bei Unsicherheit ist eine Konsultation des Comité Champagne oder eines anerkannten Champagner-Spezialisten ratsam.
Prüfen Sie Etikettenschrift, Rückenetikett, Kapsel und Flaschenform auf Konsistenz mit historischen Mustern von Moët & Chandon/Épernay. Achten Sie besonders auf Ullage (Füllstand) und Zustand des Korks sowie auf Flecken oder Reparaturen am Etikett. Original-Holzkiste (OHK), Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) sowie lückenlose Kauf- oder Auktionsdokumente verbessern die Herkunftsprovenienz. Bei Zweifeln sind neutrale Experten-Gutachten oder Händler mit Auktionsreferenzen (z. B. etablierte Auktionshäuser) empfehlenswert.
Original-Holzkiste (OHK), Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) erhöhen die Vertrauenswürdigkeit und oft auch den Marktwert, weil sie auf originale Lagerung und dokumentierte Herkunft hinweisen. Oenothèque ist ein Begriff, den Moët & Chandon früher für besondere Freigaben aus ihrem Lagerbestand verwendete; solche Flaschen können eine zusätzliche Sammelattraktivität besitzen, unterscheiden sich jedoch von den Plénitude-Abfüllungen (P1/P2/P3) in Konzept und Darstellung. Bei jedem Begriff ist die dokumentierte Provenienz entscheidend.
Zentrale Preistreiber sind die Plénitude-Klassifikation (z. B. P3), Jahrgangsrarität, Zustand (Ullage, Etikett, Kapsel), Vollständigkeit der Verpackung (Original-Holzkiste/OC/OWC), lückenlose Provenienz und bekannte Lagerung. Zudem beeinflussen Kritikerbewertungen und frühere Auktionsergebnisse das Marktinteresse; renommierte Häuser wie Krug, Salon oder Bollinger bilden Vergleichswerte für Spitzen-Champagner. Schließlich wirkt sich die Dokumentation — Rechnungen, Auktionskataloge, Gutachten — unmittelbar auf das Vertrauen potenzieller Käufer und auf den erzielbaren Preis aus.
Das Degorgierdatum bestimmt maßgeblich die Trinkreife und Aromenentwicklung: P3-Abfüllungen werden typischerweise deutlich später disgorgiert, nachdem die Flasche lange auf der Hefe gereift hat, was intensive tertiäre Noten und feinste Perlage zur Folge hat. Bei Dom Pérignon beeinflusst das spätere Degorgieren außerdem die verbleibende Dosage und die Struktur; beim Kauf oder der Bewertung einer P3-Flasche ist das Degorgierjahr daher ein zentrales Identifikations- und Qualitätsmerkmal.
P3 steht für die dritte Plénitude von Dom Pérignon, ein Reifestadium, das durch besonders lange Hefelagerung auf der Flasche und ein spätes Degorgieren gekennzeichnet ist. Während P1 die erste Freigabe nach klassischer Flaschengärung beschreibt und P2 eine zweite Reifephase mit vertiefter Komplexität darstellt, bringt P3 oft ausgeprägte tertiäre Aromen (geröstete Nüsse, getrocknete Früchte, Leder, Honig) sowie eine dichte Textur. Der Begriff Oenothèque wurde früher von Moët & Chandon verwendet, um ältere, einmalig freigegebene Abfüllungen zu kennzeichnen; die heutige Plénitude-Terminologie systematisiert diese Phasen formal.
Für lange Haltbarkeit sind gleichmäßige, kühle Temperaturen (ideal circa 10–12 °C), moderate Luftfeuchte und Dunkelheit entscheidend. Vor dem Servieren sollte die Flasche waagerecht in Ruhe gebracht werden, kurze Berührungen minimiert werden und gegebenenfalls behutsam dekantiert werden, um Sedimente zu schonen. Serviertemperatur für gereifte Champagner liegt leicht kühler als Raumtemperatur, etwa 8–10 °C. Verwenden Sie dünnwandige, tulpenförmige Gläser für besseres Aroma-Tracking und dekantieren Sie bei stark entwickelten tertiären Aromen sehr vorsichtig.
Ein Jahrgang aus den 1960er-Jahren weist bei relativ intakter Flasche ausgeprägte tertiäre Reifezeichen auf: honigartige, nussige und manchmal oxidativ geprägte Nuancen. Bei Dom Pérignon stammen die Trauben typischerweise aus Grand-Cru-Lagen der Champagne und werden von Moët & Chandon in Épernay zu einer Prestige-Cuvée komponiert. Solche alten Jahrgänge sind besonders sensibel gegenüber Lagerbedingungen und profitieren von sorgsamer Prüfung von Füllstand, Etikett- und Kapselzustand sowie dokumentierter Herkunft.
Wesentliche Kontrollpunkte sind der Füllstand (Ullage), Zustand von Etikett und Kapsel, sowie Restkork und Muselet. Für alte Jahrgänge gelten Kategorien wie HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder) oder VHS (Very High Shoulder); bei einem 1966er gilt TS als akzeptabel, VHS, MS (Mid Shoulder) oder LS (Low Shoulder) erhöhen das Oxidationsrisiko. Achten Sie auf originale Kapselprägungen, konzise Etiketten mit periodtypischer Typografie und auf eventuelle Wasserflecken oder Re-stöckelungen – all das beeinflusst Genuss und Marktwert.
Historische Champagner profitieren von konstant kühlen Temperaturen (idealerweise 10–12 °C), stabiler Luftfeuchte um 60–75 % und Dunkelheit ohne Vibrationen; solche Bedingungen wahren die Flasche, das Korkmaterial und das Etikett. Große Häuser wie Moët & Chandon, aber auch Sammler und Auktionshäuser wie Sotheby's oder Christie's legen Wert auf durchgehende Provenienz und professionelle Kellerräume. Bei modernen Aufbewahrungen sind konstante Temperatursteuerung, Alarmüberwachung und eine gedokumentierte Lagerhistorie für Werterhalt und Authentizität entscheidend.
Ullage gibt Auskunft über den Flüssigkeitsstand im Halsbereich und ist bei alten Flaschen ein zentraler Qualitätsindikator. Gängige Bezeichnungen: HF (High Fill) = perfekter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr guter Füllstand, TS (Top Shoulder) = akzeptabel bei Weinen älter als 15–20 Jahren, VHS (Very High Shoulder) = erste Oxidationszeichen möglich, MS/LS (Mid Shoulder/Low Shoulder) = hohes Risiko für Qualitätsverlust. Bei einem 1966er ist IN oder TS oft noch akzeptabel; MS/LS deutet auf erhöhtes Risiko eines schlecht erhaltenen Weins hin.
Eine Investition in einen historischen Dom Pérignon kann attraktiv sein, ist aber abhängig von Rarität, Zustandsnote, Füllstand, Provenienz und der konkreten Plénitude-Ausprägung. Auktionsergebnisse großer Häuser (Sotheby's, Christie's), Lagerhistorie, Vorhandensein eines Original-Holzkastens (OHK/Original-Holzkiste) sowie Bewertungen durch Kritiker wie Robert Parker, James Suckling oder Vinous können die Nachfrage und damit den Preis deutlich beeinflussen. Langfristige Rendite setzt professionelle Lagerung, Versicherung und Dokumentation voraus; Diversifikation und Beratung durch spezialisierte Händler oder Weinexperten sind empfehlenswert.
Alte Champagner öffnet man behutsam bei 8–10 °C, mit einem sauberen Tuch und langsamer Freigabe des Drucks, um Sedimente zu schonen. Für die Verkostung empfiehlt sich ein schlanker Kelch oder ein tulpenförmiges Weißweinglas, alternativ ein hohes klares Dekantiergefäß, um die Entwicklung im Glas zu beobachten; kleine Einschenkungen ermöglichen mehrere Runden zum Beobachten von Aromenverlauf. Sensorisch dominieren bei reifen Jahrgängen Noten von Brioche, Haselnuss, Honig und gereiften Trockenfrüchten sowie eine feine Säurestruktur, die mit Luftkontakt weiter aufblühen kann.
P3 steht für die dritte "Plénitude" bei Dom Pérignon: ein Flaschenstadium, in dem sich der Champagner nach sehr langer Hefelagerung und weiterer Entwicklung besonders stark auf tertiäre Aromen und Konzentration ausgerichtet hat. P1 bezeichnet die erste Plénitude mit primär fruchtigen und floralen Noten, P2 die zweite Plénitude mit ausgeprägter Reife und Struktur. Im Vergleich zeigen P3-Abfüllungen oft oxidativ gereifte, reife Nuss-, Brioche- und Honignoten sowie eine dichte Textur, Ergebnis intensiver Reifung und später Freigabe durch das Haus Moët & Chandon in Épernay.
Dom Pérignon (Moët & Chandon, Épernay) ist eine prestigeorientierte Cuvée, die oft aus Grand-Cru-Parzellen komponiert wird und sich durch Balance zwischen Rebsorten und Jahrgangscharakter auszeichnet. Salon ist eine mono-varietale Chardonnay-Ikone aus Le Mesnil-sur-Oger mit ausgeprägter Langlebigkeit, Krug steht für luxuriöse, kraftvolle Assemblagen mit starkem Jahrgangsprofil und hohem Sammlerinteresse, Taittinger Comtes ist eine Chardonnay-basierte Prestige-Cuvée mit feiner, eleganter Struktur. Alle Häuser besitzen unterschiedliche Stilrichtungen und Sammlersegmente; Reifepotenzial, Seltenheit und konservierte Qualität bestimmen letztlich den individuellen Sammelwert.
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