149 €
Preis gilt für 3 Fl
Bei alten Flaschen ist der Füllstand ein zentraler Qualitätsindikator: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut, TS (Top Shoulder) ist akzeptabel bei über 15‑20 Jahre alten Weinen, VHS (Very High Shoulder) deutet auf erste Oxidationsspuren hin, MS/LS (Mid/Low Shoulder) sind problematisch. Zusätzlich sollten Korkzustand, Etikett und Farbstabilität geprüft werden.
Die Angabe ‚3 Fl‘ steht für drei Flaschen. Beim Kauf mehrerer Flaschen desselben Jahrgangs und Weinguts hat man mehrere Vorteile: eine Flasche sofort verkosten, eine als Referenz oder für Gäste aufbewahren und eine weitere lange lagern. Außerdem erlaubt der Vergleich mehrerer Flaschen desselben Lots Rückschlüsse auf Konsistenz und Zustand einzelner Abfüllungen, was besonders bei älteren Jahrgängen wichtig ist.
Für Château La Pointe sind auf dem Sekundärmarkt besonders wichtig: vollständige Provenienz, korrekte Etiketten und Kapseln, dokumentierte Lagerbedingungen, akzeptable Füllstände (Ullage) und gegebenenfalls OWC/OHK. Ergänzend erhöhen Händler‑ oder Auktionsnachweise sowie konservative Lagerhistorie die Marktvertrauenswürdigkeit und reduzieren das Risiko beim Ankauf.
Der Marktwert richtet sich nach Jahrgangsqualität, Bewertung durch renommierte Kritiker, Zustandskriterien (Ullage, Etikett, Kork), Provenienz und aktueller Nachfrage auf Sekundärmärkten. Profis nutzen Preisindizes und Marktplattformen wie Liv-ex, Auktionsarchive, Wine-Searcher sowie Berichte von Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling oder Vinous als Orientierung — jedoch haben Zustand und Herkunft oft größeren Einfluss als reine Punktbewertungen. Für fundierte Einschätzungen empfiehlt sich ein Vergleich mehrerer Quellen und gegebenenfalls eine Begutachtung durch einen unabhängigen Gutachter.
Ja — ältere Pomerol-Flaschen profitieren meist vom vorsichtigen Dekantieren, um Sediment zu trennen und verschlossene Aromen zu öffnen. Für einen 1979er empfiehlt sich langsames Umgießen direkt vor dem Servieren und gegebenenfalls eine kurze Belüftung von 30–90 Minuten, wobei sehr fragile, reife Weine auch mit nur wenigen Minuten auskommen können. Bei Unsicherheit ist eine Probe mit kleinem Glas nach 15–30 Minuten sinnvoll, um das optimale Trinkfenster zu ermitteln.
Original‑Holzkiste (OHK), Original Wooden Case (OWC) oder Original Case (OC) können für Sammler und auf dem Sekundärmarkt wertsteigernd sein, weil sie Provenienz und schonende Lagerung anzeigen. Eine intakte OHK schützt Flaschen physisch und erhöht die Attraktivität bei Auktionen, ist aber kein Ersatz für nachweislich perfekte Lagerbedingungen über Jahrzehnte.
Bei älteren Flaschen ist der Füllstand (Ullage) ein zentrales Qualitätsmerkmal: High Fill (HF) oder Into Neck (IN) gelten als sehr gut, Top Shoulder (TS) ist bei >15–20 Jahren noch akzeptabel, Very High Shoulder (VHS), Mid Shoulder (MS) und Low Shoulder (LS) zeigen erhöhtes Oxidationsrisiko. Prüfen Sie zudem Korkzustand, Etikett, Kapsel und aufgerissene Nähte; Fotos und eine lückenlose Provenienz sind bei Kaufentscheidungen essentiell. Original-Holzkiste (OHK) beziehungsweise Original Case (OC/OWC) kann die Lagerungshistorie unterstützen, ersetzt aber nicht die Einzelbeurteilung von Ullage und Kork.
Ein 1979er aus Pomerol hat inzwischen mehrere Jahrzehnte Reife durchlaufen; viele Flaschen zeigen eine entwickelte, tertiäre Aromatik mit Noten von Leder, Tabak und gereifter Frucht. Ob eine einzelne Flasche noch in gutem Zustand ist, hängt stark von Lagerung und Füllstand ab – bei korrekter Lagerung kann noch Trinkvergnügen bestehen, sonst droht Oxidation oder Verlust an Frische.
Füllstand und Korkzustand sind zentrale Qualitätsindikatoren bei alten Flaschen. Gängige Kategorien: HF (High Fill) oder IN (Into Neck) gelten als sehr guter Zustand; TS (Top Shoulder) ist bei >20 Jahren noch akzeptabel; VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) oder LS (Low Shoulder) signalisieren erhöhtes Oxidationsrisiko. Risse, Schimmel am Korken oder schlechter Kontakt zwischen Kork und Wein erhöhen das Risiko eines Fehlerweins. Diese Merkmale beeinflussen Trinkbarkeit und Marktwert stark.
Château La Pointe ist typisch für die rechte Bordeaux-Seite merlotdominant; Merlot bildet meist den Kern der Cuvée, flankiert von Cabernet Franc und in manchen Jahrgängen kleineren Anteilen an Cabernet Sauvignon. Merlot bringt fruchtige Tiefe und weiche Tannine, Cabernet Franc steuert Frische, florale und pfeffrige Noten bei, sodass die Assemblage Tiefe und Alterungspotential erhält.
Château La Pointe ist ein renommiertes Weingut in der Appellation Pomerol auf der rechten Seite des Bordeaux-Gebiets. Die Parzellen liegen in einer der kleineren, aber sehr geschätzten Lagen von Pomerol, wo ton- und sandhaltige Böden häufig Merlot beguenstigen. Weine von Château La Pointe sind bekannt für ihre dichte, samtige Struktur und entwickeln mit Alter Aromen von Pflaume, Trüffel und erdigen Noten.
Original-Holzkisten (OHK) bzw. Original Wooden Case (OWC) werden im Markt als positives Provenienzmerkmal gewertet, weil sie Hinweise auf die lückenlose Lagerung geben und beim Wiederverkauf Vertrauen schaffen. Vollständige Lagerdokumente, Rechnungen und Transportnachweise erhöhen die Nachvollziehbarkeit. Fehlen solche Nachweise, wird der Preis häufig diskontiert; bei Sammlerflaschen kann eine intakte OWC den Wert messbar steigern.
Ein 1979er Pomerol ist heute in der Regel voll ausgereift und zeigt tertiäre Aromen wie Leder, Tabak, Pilzfrüchte, getrocknete Pflaume und Waldboden. Die Tannine sind oft geschliffen bis samtig, die Farbe kann rötlich-braune Töne aufweisen; wichtig sind ein intakter Füllstand und ein intakter Kork, um Oxidation auszuschliessen. Solche Flaschen profitieren häufig von vorsichtigem Dekantieren, um Sediment zu entfernen und die komplexen Aromen freizugeben.
Ältere Pomerol‑Flaschen sollten vor dem Dekantieren aufrecht 24–48 Stunden gestellt werden, um Sediment abzulagern. Beim Servieren mit einer Lampe oder Lichtquelle den Hals beobachten, langsam und vorsichtig dekantieren, Sediment im Flaschenboden belassen und bei sehr fragilen Flaschen eventuell durch einen feinen Filter oder Spezialisten umfüllen lassen.
Die Abkürzung Ch. steht für Château und verweist auf ein Weingut, meist im französischen Herkunftsraum Bordeaux. Fl. ist die Kurzform für Flaschen und gibt die Anzahl oder das Format an. Bei älteren Jahrgängen empfiehlt es sich zusätzlich auf das Flaschenformat (0,75 l Standard, Magnum 1,5 l etc.) zu achten, da Formate die Reifung und Wertentwicklung beeinflussen können.
Château La Pointe befindet sich im Pomerol‑Appellation auf der rechten Uferseite von Bordeaux, in der Nähe von Pétrus und weiteren renommierten Pomerol‑Grands. Pomerol‑Weine sind meist merlotdominiert, zeichnen sich durch üppige, reife Frucht, samtige Tannine und eine dichte Textur aus; Terroir mit Lehm‑ und Sandanteilen prägt die typische Aromatik.
Historische Pomerol‑Abfüllungen können langfristig wertstabil sein, abhängig von Reputation, Seltenheit, Lagerzustand und Nachfrage nach Merlot‑basierten Right‑Bank‑Weinen. Als Anlage sind Diversifikation, professionelle Lagerung, Dokumentation der Herkunft und das Bewusstsein für Reifefenster und Restlebensdauer entscheidend; kurzfristige Renditen sind unsicher, langfristige Wertzuwächse möglich aber nicht garantiert.
Bei gereiften Bordeaux empfiehlt sich behutsames Vorgehen: Flasche auf Sediment prüfen, langsam in eine saubere Karaffe oder direkt ins Glas abgießen, um Sedimente nicht aufzuwirbeln. Lange Durchlüftung ist nicht immer nötig; 20–60 Minuten können reichen, je nach Zustand. Serviertemperatur sollte moderat sein (ca. 15–17 °C), etwas kühler als bei jungen Rotweinen, damit Alkohol und gereifte Aromen balanciert wirken.
Beim Kauf alter Jahrgänge empfiehlt sich die Prüfung folgender Unterlagen und Aspekte: lückenlose Rechnungen oder Herkunftsnachweise, Lagerbestätigungen des Händlers, detaillierte Fotos von Etikett, Rückenetikett und Hals sowie Angaben zu Füllstand (Ullage) und Korkzustand. Bei Unsicherheit sind unabhängige Gutachten oder Auktionsprotokolle hilfreich. Eine Beratung durch einen spezialisierten Händler oder Auktionator minimiert Fehlkäufe.
Weine aus Pomerol aus den 1970er Jahren zeigen mit zunehmendem Alter tertiäre Aromen wie Leder, Tabak, Waldpilze, getrocknete Pflaume und feine Gewürznoten. Die Farbe läuft oft ins ziegelrote bis braune, die Frucht wird subtiler, Tannine soften und die Textur wird runder. Der konkrete Zustand hängt stark von Lagerung, Füllstand und Korkqualität ab; konservativ verkostet man solche Weine auf Anzeichen von Oxidation, aber viele behalten eine angenehme Balance und Komplexität.
Château La Pointe ist ein traditionelles Weingut in der Appellation Pomerol auf der rechten Gironde-Seite und gehört zu den Merlot-dominierten Erzeugnissen des Weinbaugebiets. Charakteristisch für Pomerol sind dichte, samtige Strukturen, konzentrierte Frucht und oft ein eisenhaltiger Unterboden (crasse de fer) oder tonige Lagen, die der Rebsorte Merlot zusätzliche Tiefe und Textur verleihen. Château La Pointe erzeugt typischerweise kraftvolle, reife Rotweine mit weicheren Tanninen als viele linksgirondische Bordeaux.
Das Investmentpotenzial hängt von mehreren Faktoren ab: Reputation des Weinguts (hier Château La Pointe), Jahrgangsqualität, erhaltenem Zustand (Füllstand, Etikett, Kork), Seltenheit und Nachfrage bei Sammlern. Studien von Auktionsverkäufen und Händlerlisten, Kritiker-Einträge (Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Jancis Robinson, Vinous) sowie historische Preisentwicklung geben Hinweise. Wichtig sind transparente Provenienz und professionelle Lagerung; ohne beides steigt das Risiko und damit die Volatilität des Investments.
Die Abkürzung '3 Fl' steht allgemein für drei Flaschen und bezieht sich auf die Menge, auf die sich der Preis bezieht. Solche Mengenausweisungen sind wichtig für Vergleiche pro Flasche, pro Karton oder pro Liter — beim Kauf mehrerer Flaschen sollten Zustand, Füllstand und gemeinsame Provenienz geprüft werden. Für Sammler ist ebenfalls relevant, ob die Flaschen zusammen in einem Originalkistensatz gelagert wurden.
Sammler prüfen vor allem Provenienz (durchgehende Lagerhistorie), Füllstand, Korkzustand, Etikettintegrität und Echtheitsnachweise; Auktionsprotokolle, Händlerrechnungen und Fotos der Lagerumgebung erhöhen Vertrauen. Lagerung unter konstanten, kühlen und dunklen Bedingungen sowie Vermeidung von Temperaturschwankungen sind entscheidend für den Erhalt; fehlende Dokumentation, verdächtig niedrige Preise oder unsaubere Flaschenaufkleber sollten misstrauisch machen. Bei hochpreisigen oder seltenen Flaschen lohnt sich eine Expertise durch anerkannte Auktionshäuser oder spezialisierte Händler.
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