130 €
ohne Box
Standardformat ist 0,75 l. Üblich sind außerdem Magnum (1,5 l), Doppelmagnum, und größere Formate bis Imperial. Magnumflaschen altern oft langsamer und harmonischer, weil das Verhältnis von Wein zu Luft im Verschluss und der Hefereife vorteilhafter ist. Für langfristige Lagerung und besondere Anlässe gelten Magnums daher häufig als attraktivere Sammlerobjekte, insbesondere bei qualitativ hochwertigen Vintage-Champagnern.
La Grande Dame ist die Prestige-Cuvée von Veuve Clicquot Ponsardin und steht für sehr selektierte Grand‑Cru‑Trauben, lange Hefelagerung und eine klare Pinot‑Noir‑Prägung. Der Jahrgang 2012 brachte in der Champagne eine ausgeprägte Säurestruktur und feine Fruchtkomponenten, die durch Brioche‑Noten und mineralische Präzision ergänzt werden. Typisch sind Aromen von Zitrus, weißen Blüten, geröstetem Brioche und reifen roten Früchten sowie ein präziser, langfristig entwicklungsfähiger Körper.
Auf dem Sekundärmarkt entscheiden Provenienz, lückenlose Lagerhistorie, Füllstand, Etiketten- und Korkzustand, Disgorgement-Datum und ggf. Originalverpackung über Wert und Handelbarkeit. Prestige-Cuvées wie La Grande Dame haben grundsätzlich Sammlerinteresse, ihre Investment-Qualität hängt aber von Kritikermeinungen (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, Vinous, James Suckling), Jahrgangsrarität, Flaschenformat und Handelsvolumen ab. Langfristig lohnen sich nur gut dokumentierte Flaschen mit nachvollziehbarer Kühlkette.
Vintage-Champagner serviert man idealerweise bei 8–10 °C in großen Weißwein- oder Burgundergläsern, um die Aromen zu öffnen. Ein vorsichtiges Dekantieren kann bei älteren Vintage-Exemplaren sinnvoll sein, um Sedimente zurückzuhalten und die Aromatik zu entfalten; dabei sehr langsam gießen und auf etwaige Sedimente achten. Kurz vor dem Einschenken sollten die Gläser leicht angewärmt werden, damit die feine Aromatik nicht von Kälte unterdrückt wird.
Ullage beschreibt den Füllstand in der Flasche; gebräuchliche Klassen sind HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder). Für einen Champagner aus 2012 gelten heute HF oder IN als ideale Zustände. TS kann bei deutlich älteren Flaschen akzeptabel sein, VHS oder MS/LS deuten auf stärkere Oxidation oder undichte Korken hin und erhöhen das Risiko eines Qualitätsverlusts. Immer Flasche gegen Licht prüfen und auf Konsistenz mit dem Alter achten.
Prestige‑Cuvées von großen Champagnerhäusern sind sammelwürdig und können im Wert steigen, besonders wenn Produktion limitiert, Jahrgang anerkannt und Lagerung nachweislich korrekt war. Für ein langfristig erfolgreiches Investment sind Provenienz, Originalverpackung, Zustand der Flasche (Etikett, Kapsel, Ullage) und Marktnachfrage entscheidend. Champagner ist jedoch weniger liquide und stärker von Genussinteresse als reine Anlageklasse geprägt; Diversifikation und Fachberatung sind ratsam.
Optimal sind konstante Kellerbedingungen: Temperatur 10–12 °C, hohe Luftfeuchte um 70 %, dunkel und vibrationsfrei, Flaschen liegend. Für Vintage-Champagner wie La Grande Dame 2012 empfiehlt sich eine langfristige Lagerung in einem guten Weinkeller oder Klimaschrank; so bleibt die Hefeflasche stabil und das Reifepotential erhalten. Bei geplanter Trinkreife kann die Flasche einige Tage vor dem Genuss an einen leicht kühleren Ort (8–10 °C) gebracht werden.
OHK steht für Original‑Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case – Bezeichnungen für die werkseigene Verpackung. Die Original‑Holzkiste kann beim Sekundärmarkt den Preis positiv beeinflussen, weil sie Auslieferungszustand und Herkunft dokumentiert. Entscheidender für Preis und Trinkbarkeit sind jedoch Lagerungsbedingungen, Flaschenzustand, Etikett und Füllstand; die Box ist ein zusätzlicher Wertfaktor, keine alleinige Echtheitsgarantie.
La Grande Dame ist für langfristige Entwicklung gebaut: typische Perspektiven reichen von einer attraktiven frühen Trinkphase mit frischer Frucht bis zu einer komplexeren Reife über viele Jahre hinweg. Generell entwickeln Prestige‑Jahrgänge 10–30+ Jahre Komplexität; frühe Jahre zeigen mehr Zitrus und Frische, mit zunehmendem Alter treten Brioche, Honignoten und tertiäre Aromen hervor. Entscheidung für sofortigen Genuss oder weiteres Cellaraging richtet sich nach persönlichem Geschmack und Flaschenzustand.
Langfristige Lagerung bei konstanter Temperatur (idealerweise 10–12 °C), moderate Luftfeuchte um 60–80 %, dunkel und vibrationsfrei ist optimal. Flaschen waagerecht legen, um den Korken feucht zu halten. Serviertemperatur für gereifte Jahrgangs‑Champagner liegt etwas kühler als bei jungen Schaumweinen: 8–10 °C. Bei gereiften Prestige‑Cuvées kann ein kurzes Dekantieren oder langsames Öffnen helfen, komplexe Aromen zu entfalten; passende Gläser sind tulpenförmige Kelche, die Aromatik und Perlage gut tragen.
Der Füllstand ist ein zentraler Indikator für die Integrität alter Flaschen: High Fill (HF) und Into Neck (IN) gelten als sehr gut; Top Shoulder (TS) ist bei Weinen älter als 15–20 Jahren noch akzeptabel. Very High Shoulder (VHS) sowie Mid Shoulder (MS) und Low Shoulder (LS) deuten auf möglichen Oxidationsschaden hin und erhöhen das Risiko eines beeinträchtigten Weins. Bei Vintage-Champagnern ist die Dokumentation des Füllstands neben Etikett- und Kapselzustand ein wichtiges Kriterium bei Bewertung und Ankauf.
Maison Veuve Clicquot gehört zu den historisch bedeutenden Häusern der Champagne mit Sitz in Reims. La Grande Dame ist die Prestige-Cuvée des Hauses und setzt traditionell auf streng selektierte Trauben aus Grand Cru-Lagen. Typisch sind höchste Qualitätsansprüche in der Selektion der Pinot Noir- und Chardonnay-Parzellen sowie eine lange Reife auf der Hefe, die dem Wein Tiefe, Struktur und Lagerfähigkeit verleiht. Kenner vergleichen La Grande Dame in Qualität und Stil mit anderen großen Prestige-Champagnern, etwa von Dom Pérignon oder Krug.
Der Jahrgang 2012 gilt in der Champagne als anspruchsvolleres, eher kühleres Jahr mit ausgeprägter Säure und Frische. Bei Spitzenhäusern können aus solchen Jahrgängen sehr elegante, klar strukturierte Vintage-Champagner entstehen, die von präziser Frucht und guter Altersfähigkeit profitieren. Bei einer La Grande Dame aus 2012 ist daher zu erwarten, dass Frische und feine Mineralität dominieren und die Flasche über Jahre bis Jahrzehnte noch an Komplexität gewinnen kann, vorausgesetzt Lagerung und Disgorgement sind optimal dokumentiert.
La Grande Dame basiert traditionell auf Pinot Noir aus ausgewählten Grand‑Cru‑Lagen der Montagne de Reims und der Côte des Blancs. Typische Herkunftsorte sind Aÿ, Bouzy, Verzenay, Verzy und weitere Grand‑Cru‑Dörfer, die für Konzentration und Struktur sorgen. Chardonnay‑Anteile liefern Frische, Finesse und eine mineralische Kante. Die Grand‑Cru‑Einstufung der zugrunde liegenden Lagen ist ein zentraler Qualitätsfaktor für Komplexität und Lagerfähigkeit.
Prüfen Sie Etikett und Rückenetikett auf Druckqualität, Seriennummern oder Chargencodes, Kapsel und Kartonage auf Konsistenz mit Markenstandard sowie den Kronkorken oder Flaschenboden auf Hersteller‑Prägungen. Achten Sie auf Füllstand (Ullage), Klebstellen am Etikett, Schimmel oder Flecken. Fragen Sie nach Lagerhistorie und Belegen zur Provenienz; bei hochwertigen Jahrgangs‑Champagnern kann eine unabhängige Expertise zur Absicherung sinnvoll sein.
OHK steht für Original-Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Originalverpackungen sind insbesondere bei Prestige-Cuvées und Collector-Flaschen wertsteigernd: Sie bestätigen häufig Herkunft und Sorgfalt beim Transport sowie vollständige Provenienz. Fehlt die Originalverpackung, kann das den Marktpreis mindern, besonders bei limitierten Jahrgängen. Entscheidend bleibt jedoch die provenienzgesicherte Lagerung der Flasche und der physische Zustand von Etikett, Kapsel und Füllstand.
120 €
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170 €
340 €