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Dom Pérignon bezieht Trauben aus hoch bewerteten Grand-Cru-Orten der Champagne – dazu zählen klassische Orte wie Aÿ, Verzenay, Bouzy (für Pinot Noir) sowie Avize und Le Mesnil-sur-Oger (für Chardonnay). Das Terroir dieser Grand Crus beeinflusst Aromaprofil, Säure und Struktur: kalkhaltige Böden der Côte des Blancs begünstigen feine, mineralische Chardonnays, während die Montagne de Reims Pinot Noir mit Tiefe und Struktur liefert. Für Vintage-Champagner ist die Selektion einzelner Grand-Cru-Parzellen ein zentraler Faktor für Komplexität und Langlebigkeit.
Für langfristige Lagerung sind konstante Bedingungen wichtig: kühle Temperaturen um 10–12 °C, moderate Luftfeuchtigkeit (60–75 %), völlige Dunkelheit und schwankungsfreie Lage sind ideal. Beim Servieren empfiehlt sich eine Temperatur von circa 8–10 °C für jüngere Jahrgänge; ältere Vintage-Exemplare profitieren bei 10–12 °C, um die Aromen besser öffnen zu lassen. Verwenden Sie ein tulpenförmiges Glas oder eine bauchigere Champagnerschale für Vintage-Champagner, öffnen Sie die Flasche behutsam und vermeiden Sie hastiges Schütteln; bei sehr alten Flaschen kann ein leichtes Dekantieren helfen, Sedimente zu kontrollieren.
Die Jahrgänge 2010 und 2013 spiegeln zwei unterschiedliche klimatische Bedingungen in der Champagne wider. 2010 gilt allgemein als sehr gutes bis herausragendes Jahr mit ausgeprägter Säurestruktur, reifer Frucht und exzellentem Lagerpotenzial; Dom Pérignon-Exemplare dieses Jahrgangs zeigen oft eine Balance aus Präzision und Tiefe, die Jahrzehnte funktionieren kann. 2013 war in vielen Lagen kühler und heterogener, die Champagner präsentieren sich oft frischer, filigraner und sind in der Regel früher zugänglich als die kraftvolleren 2010er; sie eignen sich hervorragend für zeitnahes Genießen oder mittelfristige Lagerung. Kritiken von Fachjournalisten wie Vinous, Robert Parker und anderen beeinflussen Nachfrage und Preisentwicklung beider Jahrgänge, daher lohnt sich ein Blick auf zeitnahe Bewertungen.
Dom Pérignon ist die Prestige-Cuvée von Moët & Chandon innerhalb des LVMH-Konzerns und wird ausschließlich als Jahrgangschampagner angeboten. Die Cuvée besteht typischerweise aus Grand-Cru-Trauben der Champagne, wobei Chardonnay und Pinot Noir die Basis bilden; die Lese wird nach Jahrgang selektiv entschieden, sodass nur geeignete Jahre als Vintage deklariert werden. Die lange Hefelagerung und strenge Qualitätsselektion prägen Stil und Alterungspotenzial dieser Kollektion.
OHK steht für Original-Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case – Begriffe, die auf die originale Verpackung einer Flasche hinweisen. Eine Original-Holzkiste erhöht den Sammlerwert, erleichtert die lückenlose Provenienz und bietet besseren Schutz bei Lagerung und Transport. Bei Prestige-Cuvées wie Dom Pérignon wirkt sich das Vorhandensein der OWC oft positiv auf Preis und Vertrauen von Käufern aus, weil sie ein zusätzliches Indiz für ununterbrochene Lagerkette und Sorgfalt darstellt.
Ullage beschreibt den Flüssigkeitsstand in der Flasche und ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal bei älteren Champagnern. HF (High Fill) steht für perfekten Füllstand nahe dem Korken, IN (Into Neck) bedeutet sehr guter Füllstand im Flaschenhals, TS (Top Shoulder) ist akzeptabel bei sehr alten Weinen, während VHS, MS oder LS auf zunehmenden Verlust durch Verdunstung und damit Risiko für Oxidation hinweisen. Bei Vintage-Champagnern sollte man vor dem Kauf stets Fotos des Füllstands prüfen: je höher der Stand, desto geringeres Risiko für geschmackliche Alterungsschäden.
Dom Pérignon gehört zu den Prestigecuvees, die auf dem Sekundärmarkt regelmäßig gehandelt werden und oft stabile Nachfrage aufweisen. Anlageaspekte sind Jahrgang, Provenienz, Verpackungszustand (OWC/OHK), Füllstand und bekannte Kritikerbewertungen (z. B. Vinous, Robert Parker, James Suckling); diese Faktoren beeinflussen Marktwert und Liquidität. Wichtig ist professionelle Lagerung, vollständige Dokumentation der Herkunft und das Bewusstsein, dass Weinpreise zyklisch schwanken — Diversifikation und fundierte Recherche sind für Weininvestments unerlässlich.
Beim Versand hochwertiger Champagner sollte auf versicherten, trackbaren Versand mit temperaturgeschützter Verpackung und einer Unterschrift bei Übergabe geachtet werden, um Transportschäden und Haftungsfragen zu minimieren. Zur Echtheitsprüfung gehören Kontrolle von Etikett, Kapsel, Originalverpackung (OWC/OHK), Disgorgement-Informationen falls vorhanden, Füllstand und Flaschenproportionen; bei Zweifeln sind unabhängige Gutachten oder Rückfragen bei anerkannten Auktionshäusern und Händlern empfehlenswert. Dokumentierte Lagerhistorie und Käuferreferenzen erhöhen das Vertrauen und reduzieren das Risiko von Reklamationen.
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