410 €
4 x Solaia 1990 Topzustand Preis je Flasche
Solaia gehört zu den bekanntesten Super-Tuscans und ist ein Prestigeprojekt der Familie Marchesi Antinori. Er wird auf der Tenuta Tignanello in der Gemeinde San Casciano in Val di Pesa, Chianti Classico (Toskana) vinifiziert. Antinori verfolgt bei Solaia einen klaren Qualitätsfokus: selektive Erträge, Barrique-Ausbau und eine Assemblage, die den opulenten, strukturierten Stil dieser Spitzenweine prägt. Die Historie und Kontinuität von Marchesi Antinori machen Solaia zu einem Referenzwein für toskanische Premium-Rotweine.
Preisfaktoren sind Zustand (Ullage/Füllstand, Etikett, Kapsel), Original-Holzkiste und vollständige Provenienz, professionelle Lagerung, Nachfrage im Sammlermarkt und verlässliche Echtheitsnachweise. Jahrgangsreputation, kritische Bewertungen und die Verfügbarkeit vergleichbarer Flaschen beeinflussen ebenfalls. Marktpreise können stark variieren; vergleichende Recherche bei Auktionen und Fachhändlern liefert den besten Referenzrahmen.
Füllstände geben Hinweise auf Alterung und Konservierung: HF (High Fill) ist ideal, IN (Into Neck) sehr gut, TS (Top Shoulder) bei über 15–20 Jahre alten Flaschen noch akzeptabel. VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) und LS (Low Shoulder) signalisieren zunehmend Oxidationsrisiko. Bei 1990er-Flaschen sollte man IN oder TS bevorzugen; VHS erfordert gründliche Prüfung durch Fachleute, denn der Wein kann in Qualität beeinträchtigt sein.
Solaia ist eine Ikone der Super-Tuscans, vinifiziert von Marchesi Antinori in der Toskana. Der Jahrgang 1990 zählt zu den langlebigen Jahrgängen dieser Stilistik: durchdachte Rebsortenkombination (Cabernet Sauvignon-dominiert mit Sangiovese und Cabernet Franc), intensive Extraktion und strukturiertes Tannin ergeben ein hohes Reifepotenzial. Vergleichbar mit großen Jahrgängen anderer toskanischer Topweine zeigt 1990 oft entwickelte tertiäre Aromen wie Leder, Zedernholz, Tabak und getrocknete Frucht, ohne die verbleibende Gerbstoffstruktur zu verlieren.
Bei Reifeflaschen wie Solaia 1990 sind standardisierte Ullage-Begriffe wichtig: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut; TS (Top Shoulder) ist bei >15–20 Jahre alten Flaschen oft akzeptabel; VHS, MS und LS (Very High Shoulder, Mid Shoulder, Low Shoulder) signalisieren erhöhtes Oxidationsrisiko. Achten Sie zusätzlich auf intakte Kapsel, sauberes Etikett ohne Durchfeuchtung, stabil sitzenden Korken und sichtbares Sediment. Dokumentation von Temperaturhistorie und OWC/OHK (Original Wooden Case/Original-Holzkiste) verbessert die Werthaltigkeit.
Bei Weinen aus den frühen 1990er Jahren sind Zustand und Provenienz entscheidend. Prüfen Sie Füllstand (Ullage): HF (High Fill) ist ideal, IN (Into Neck) sehr gut, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei älteren Flaschen; VHS (Very High Shoulder) oder MS/LS (Mid/Low Shoulder) deuten auf erhöhtes Oxidationsrisiko. Kontrolleure sehen sich außerdem Etikett, Kapsel, eventuellen Sedimentfilm und den Korkenrand an. Recherchieren Sie Lagerhistorie (professionelle Kühlung, konstanter RH) und verlangen Sie ggf. detaillierte Fotos oder Gutachten.
Für ältere Flaschen sind konstante Bedingungen essenziell: 11–14 °C, 60–70 % relative Luftfeuchte, dunkel und vibrationsfrei, liegend gelagert. Vor dem Servieren empfiehlt sich langsames Temperieren auf 16–18 °C für reife, konzentrierte Rotweine. Dekantieren kann sinnvoll sein — bei 1990er-Jahrgängen oft 30 Minuten bis mehrere Stunden, je nach Zustand und Reife. Ein Gebinde in Original-Holzkiste und eine intakte Etikett- und Kapsel-Situation sind Indikatoren für schonende Lagerung.
Solaia zählt zu den begehrten Sammlerweinen, doch als Investment gelten mehrere Einflussgrößen: Produzentenreputation (z. B. Marchesi Antinori), Jahrgangsqualität, Flaschenzustand, Originalverpackung, Provenienz und Kritikerresonanz (Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous u. a.). Der Markt ist volatil; Wertsteigerung ist möglich, aber nicht garantiert. Wer auf langfristige Kapitalisierung setzt, sollte auf fachgerechte Lagerung, Versicherung, transparente Dokumentation und vertrauenswürdige Handelswege achten.
Auf dem Sekundärmarkt erhöhen lückenlose Provenienzunterlagen, Kaufbelege, Lagernachweise und gegebenenfalls Gutachten den Vertrauenswert. Auktionslisten, Lagerzertifikate von temperaturkontrollierten Kellereien und Fotos von Etikett, Kapsel und Füllstand sind hilfreich. Ebenso wichtig sind Angaben zu Original-Holzkisten oder Banderolen. Seriöse Händler oder Auktionshäuser liefern Condition Reports; bei Unsicherheit lohnt sich eine unabhängige Begutachtung.
Solaia ist klassisch als Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Sangiovese komponiert. Typisch sind tiefes Farbpotenzial, konzentrierte Frucht (dunkle Beeren), markante, aber reife Tannine und ein Einsatz von neuem Holz zur Strukturgebung. Diese Kombination erzeugt einen internationalen, bordelaiser-inspirierten Stil mit toskanischer Signatur.
Solaia hat aufgrund seiner Historie und Reputation bei Sammlern ein höheres Interesse auf dem Sekundärmarkt. Für Investoren zählen Provenienz, Füllstand, Originalverpackung, dokumentierte Lagerung und marktübliche Prüfnachweise. Verkaufen lässt sich gut über etablierte Auktionshäuser, Fachhändler oder zertifizierte Plattformen. Risiken sind Flaschenverlust durch Oxidation, Fälschungen und Marktvolatilität — daher empfiehlt sich Prüfung durch Experten und ggf. Versicherung.
Der Jahrgang 1990 gilt in vielen Teilen der Toskana als sehr gut bis exzellent: warme Wachstumsbedingungen führten zu dichter Struktur, reifen Tanninen und guter Säurebalance. Für einen Wein wie Solaia bedeutet das in der Regel eine langlebige Struktur und reiche Frucht, die über Jahrzehnte feine tertiary-Noten entwickelt hat — vorausgesetzt, die Flasche wurde korrekt gelagert.
Solaia ist ein ikonischer Super-Tuscan aus dem Hause Marchesi Antinori. Die Trauben werden auf der Tenuta Tignanello in der Nähe von San Casciano in Val di Pesa vinifiziert. Stilistisch verbindet Solaia bordelaiser Temperament mit toskanischem Terroir: kraftvoll strukturiert, oft mit dominierendem Cabernet Sauvignon, begleitet von Cabernet Franc und Sangiovese.
Provenienz ist bei Premiumweinen wie Solaia zentral: lückenlose Lagerdokumente, Kaufbelege oder Auktionsprotokolle erhöhen Vertrauen und Wert. Originalverpackungen (OHK/OWC/OC) und unveränderte Etiketten sind starke Indikatoren. Zur Authentifizierung werden Vergleiche mit Herstellerarchiven, Fotovergleiche, Labortests oder die Konsultation spezialisierter Händler und renommierter Auktionshäuser empfohlen. Ohne geprüfte Provenienz steigen Risikoabschläge, da Fälschungen und unsachgemäße Lagerung den Zustand und Wert massiv beeinflussen.
Gereifte Solaia aus 1990 profitiert von schonendem Umgang: vorsichtig öffnen, auf Sediment achten und nur bei Bedarf kurz dekantieren (30–60 Minuten) um die Aromen zu öffnen, aber keine übermäßige Oxidation zuzulassen. Große Bordeaux-Gläser fördern Entfaltung; Serviertemperatur 16–18 °C. Bei fraglichem Füllstand oder unsicherem Zustand empfiehlt sich zuerst eine Probeschwenkung im Glas oder eine sehr kurze Karaffierung.
Mehrere Flaschen eines Jahrgangs erlauben vertikale Verkostungen, Absicherung gegen einzelne Flaschenfehler und die Planung gestaffelter Trinkfenster. Sammler schätzen zudem die Möglichkeit, einzelne Flaschen zu verkaufen oder zu verproben, ohne die gesamte Sammlung zu beeinträchtigen. Aus Investment-Sicht erhöht eine konsistente Provenienz aller Flaschen den Marktwert; bewahrte Original-Holzkisten (OHK/OWC) oder einheitliche Lagerdokumentation steigern die Attraktivität für Käufer und Auktionshäuser.
Ein Solaia aus 1990 befindet sich heute häufig in einer reifen bis späten Reifephase, kann aber bei exzellenter Lagerung noch weitere Jahre behalten. Typische Lagerbedingungen sind konstant 12–14 °C und 60–70 % Luftfeuchte. Für genussreiche Momente empfiehlt sich Dekantieren von 30 Minuten bis zu mehreren Stunden je nach Füllstand und Sediment. Solche Flaschen können, abhängig von Provenienz und Zustand, noch 5–20 Jahre attraktiv bleiben; individuelle Flaschen variieren jedoch stark.
Solaia ist ein charakteristischer Blend von Marchesi Antinori, bei dem Cabernet Sauvignon meist die Basis bildet, ergänzt durch Sangiovese und Cabernet Franc. Typisch sind selektive Handlese, kleine Edelstahltanks und Reife in französischen Barriques, was Konzentration, feine Holzprägung und Lagerfähigkeit fördert. Diese Kombination erzeugt dichte Frucht, präzise Säure und feste Tannine – Merkmale, die Solaia von klassisch toskanischen Chianti-Weinen unterscheiden.
Gereifte Abfüllungen wie Solaia 1990 profitieren von vorsichtigem Dekantieren: langsam umgießen, Sediment im Flaschenhals beachten, bei fragilen Exemplaren nur 30–60 Minuten stehen lassen, bei stabileren Flaschen bis zu mehreren Stunden. Serviertemperatur 16–18 °C, geeignete Gläser sind großvolumige Bordeaux-Typen für konzentrierte Aromen. Kleine Schluckproben vor dem eigentlichen Servieren helfen, den optimalen Zeitpunkt für volle Entfaltung zu finden.
OHK steht für Original-Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case. Für Sammler und Käufer sind diese Verpackungen relevant, weil sie Rückschlüsse auf Provenienz, Vollständigkeit und schonende Lagerung zulassen. Eine erhaltene Original-Holzkiste kann den Marktwert steigern, erleichtert die Aufbewahrung und dient als zusätzlicher Nachweis für lückenlose Herkunft – vorausgesetzt die Flaschen selbst sind in gutem Zustand.
Solaia nimmt in der Rangordnung der Super-Tuscans eine Spitzenposition ein, wird jedoch preislich oft etwas anders bewertet als Sassicaia, Ornellaia oder Masseto, abhängig von Kritikernoten (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous), Seltenheit, Füllstand und Provenienz. Bei Wertermittlung sind aktuelle Auktionsresultate, Plattformen wie Liv-ex oder Wine-Searcher sowie Vergleichsverkäufe ähnlicher Jahrgänge entscheidend. Marktbewegungen reagieren stark auf Nachfrage in Sammlersegmenten und auf Bewertungen durch führende Weinkritiker.
Original-Holzkiste (OHK), Original Wooden Case (OWC) oder Original Case (OC) sind für Käufer und Auktionshäuser wichtige Provenienz-Indikatoren. Eine intakte OHK steigert Vertrauenswürdigkeit und oft den Marktwert, weil sie regelmäßige, schonende Lagerung nahelegt. Gleichwertig relevant sind lückenlose Lagernachweise, konstante Temperatur und Luftfeuchte; beides beeinflusst Preis, Liquidität und Verkaufskanäle auf dem Sekundärmarkt maßgeblich.
Der Jahrgang 1990 in der Toskana gilt als warm und reif, was typischerweise zu dichten, tanninreichen und früh zugänglichen Weinen geführt hat. Bei langlebigen Spitzenweinen wie Solaia zeigt sich 1990 oft ein ausgeprägtes Reifeprofil mit dunklen Fruchtnoten, Leder-, Tabak- und balsamischen Nuancen. Viele Exemplare sind heute trinkreif, können aber bei guter Lagerung noch weitere Jahre komplexer werden. Entscheidend sind Flaschenzustand, Füllstand und Lagerhistorie.
Solaia ist eine typische Assemblage mit einem Schwerpunkt auf Cabernet Sauvignon, ergänzt durch Sangiovese und oft Cabernet Franc. Cabernet Sauvignon liefert Struktur, Tannin und Langlebigkeit, Sangiovese trägt Frische und eine säuregeführte Aromatik, während Cabernet Franc feine florale und aromatische Noten beisteuert. Die genaue Balance variiert zwischen den Jahrgängen, doch die Kombination erzeugt den charakteristischen, kraftvollen, zugleich eleganten Solaia-Stil.
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