399 €
1 Flasche 2017 Romanee Saint Vivant von Follin Arbelet.
Romanée‑Saint‑Vivant ist eine der renommierten Grand‑Cru‑Lagen in Vosne‑Romanée und steht für tiefe, komplexe Pinot‑Noir‑Weine mit feiner Struktur, floralen Noten und konzentrierten roten Früchten. Grand Cru kennzeichnet in Burgund die höchste Klassifikation einer Einzellage; Terroir, Exposition und Bodenmischung führen hier zu besonders langlebigen und nuancierten Weinen. Produzenten wie Domaine de la Romanée‑Conti, aber auch kleinere Häuser können sehr unterschiedliche Interpretationen derselben Lage liefern, von silkig‑feinen bis zu kraftvoll‑dicht strukturierten Stilen.
Follin Arbelet ist ein namentlich bekannter Erzeuger aus Vosne‑Romanée, der Pinot Noir aus der Region vinifiziert. Bei Erzeugern dieser Größenordnung spielen Parzellenauswahl, Jahrgangsführung und Kellertechnik eine große Rolle für Stil und Lagerfähigkeit. Bei der Beurteilung eines Weins von Follin Arbelet lohnt sich der Blick auf Jahrgangscharakter, Füllstand, Etikettfolge und gegebenenfalls Bewertungen durch Kritiker wie Vinous (Antonio Galloni) oder Wine Advocate, um Stil und Reifeverhalten einzuordnen.
Für einen Romanée‑Saint‑Vivant 2017 empfiehlt sich eine kühle, konstante Lagerung (ca. 11–13 °C, 60–75% rF), dunkel und erschütterungsfrei. Dank Grand‑Cru‑Qualität und dem warmen 2017er‑Charakter ist ein Trinkfenster oft bereits ab 6–10 Jahren möglich, das langfristige Potenzial reicht jedoch 15–30+ Jahre je nach Produzent und Ausbau. Regelmäßige Kontrolle von Füllstand und Etikett sowie konservative Entkorkung und langsames Dekantieren verbessern Trinkgenuss bei gereiften Exemplaren.
Grand‑Cru‑Weine aus Burgund profitieren von kühler, konstanter Lagerung bei rund 11–14 °C, moderater Luftfeuchte und Schutz vor Vibration und Licht. Ein sauber gelagerter 2017er Grand‑Cru kann je nach Produzent und Ausbau früh zugänglich sein, bietet aber typischerweise ein Trinkfenster von etwa 8–25 Jahren – manche außergewöhnlichen Abfüllungen reifen auch darüber hinaus. Entscheidend sind producer‑spezifische Faktoren: Ausbau, Holzbehandlung und Ertragsniveau beeinflussen Reifepotenzial.
Original‑Holzkiste (OHK) bzw. Original Wooden Case (OWC) sowie lückenlose Dokumentation und Rechnungen sind wichtige Wertezusatzfaktoren am Sekundärmarkt. Sie stärken Provenienz‑Aussagen und reduzieren Zweifel an Manipulationen oder Umfüllungen. Für hochpreisige Burgund‑Grand‑Cru‑Weine können OHK/OWC, Lagernachweise und Auktionshistorie den Preis spürbar positiv beeinflussen, da Käufer und Auktionshäuser so die Lieferkette und die Lagerbedingungen besser nachvollziehen können.
Der Füllstand (Ullage) ist ein zentrales Qualitätsmerkmal bei älteren Flaschen. Klassifikationen reichen von HF (High Fill, perfekter Füllstand) über IN (Into Neck) und TS (Top Shoulder) bis zu VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder). Bei Burgunder‑Grand‑Cru‑Flaschen unter 20–30 Jahren sind IN oder besser optimal; TS kann noch akzeptabel sein, bei VHS oder MS/LS steigt das Oxidationsrisiko deutlich. Werte sollten zusammen mit Korkzustand, Etikett und Provenienz beurteilt werden.
Romanée‑Saint‑Vivant ist eine der renommierten Grand‑Cru‑Lagen im Burgund. Grand Cru bezeichnet die höchste Klassifikation innerhalb der burgundischen Appellationen (AOC/AOP) und steht für besonders hochwertige Terroirs mit einzigartiger Kombination aus Boden, Exposition und mikroklima. Lagen wie Romanée‑Saint‑Vivant liefern bei entsprechender Winzerarbeit Weine mit dichter Frucht, feiner Struktur und großem Lagerpotenzial; bekannte Nachbarlagen wie die Crus der Côte de Nuits (z. B. La Tâche oder Romanée‑Conti) helfen, die überregionale Bedeutung und Einordnung zu verdeutlichen.
Eine Original‑Holzkiste (OHK, auch Original Wooden Case/OWC genannt) erhöht oft die Sammlerattraktivität und kann sich positiv auf den Wert auswirken, weil sie als zusätzlicher Nachweis der Provenienz gilt und die Flasche beim Transport schützt. Für die Lagerung selbst ist sie nicht zwingend erforderlich, wohl aber vorteilhaft bei Umlagerungen oder Verkauf. Beim Kauf sollte man prüfen, ob die OHK vollständig und unbeschädigt ist und ob Begleitpapiere vorhanden sind.
Der Jahrgang 2017 im Burgund wird allgemein als warm und frühreifend beschrieben, mit reiferen Fruchtaromen, konzentrierteren Tanninen und oft zugänglicheren, aber dennoch strukturierten Rotweinen. Bei Grand‑Cru‑Lagen wie Romanée‑Saint‑Vivant liefert ein warmer Jahrgang häufig dichte, expressive Weine, die sowohl relativ früh Trinkvergnügen bieten als auch das Potenzial für längere Lagerung besitzen – die konkrete Ausprägung hängt stark vom Erntezeitpunkt und der Handschrift des jeweiligen Domaine ab.
Auf dem Sekundärmarkt zählen Herkunftsnachweis, lückenlose Provenienz, Flaschenzustand inklusive Ullage, Originalverpackung (z. B. OHK/OWC) und gegebenenfalls Lagerhistorie. Vergleichspreise aus Auktionshäusern, Händlerlisten und Preisindizes helfen bei der Bewertung. Kritiker‑ und Bewertungsreferenzen von Vinous (VN), Robert Parker/Wine Advocate (RP/WA), James Suckling (JS) oder Jancis Robinson (JR) können Preisbildung und Nachfrage zusätzlich beeinflussen, ohne jedoch alleinige Preisgarantie zu sein.
Investoren prüfen Herkunft und Produzentenreputation (z. B. Domaine de la Romanée‑Conti als Benchmarks), Jahrgangsqualität, Provenienz sowie physische Bedingungen wie OHK/OWC und Füllstand. Auktionshistorie, Kritikerbewertungen (Vinous, Wine Advocate, James Suckling) und Marktliquidität beeinflussen Handelsfähigkeit und Rendite. Kurzfristige Arbitrage gibt es selten; erfolgreiche Burgund‑Investitionen erfordern Geduld, sichere Lagerung und sorgfältige Dokumentation.
Grand Cru ist die höchste offizielle Klassifikation für burgundische Weinberge innerhalb des Appellationssystems und bezeichnet Parzellen mit außergewöhnlichem Terroir. Romanée‑Saint‑Vivant ist eine solche Grand‑Cru‑Parzelle in der Côte de Nuits, deren Weine im Vergleich zu Village‑ oder Premier‑Cru‑Lagen oft dichter, komplexer und langlebiger sind. Zum Kontext: Domaine de la Romanée‑Conti (DRC) ist ein bekanntes Beispiel eines Produzenten, der aus Grand‑Cru‑Lagen berühmte Weine erzeugt; solche Referenzen helfen, die Qualitätsstufe von Grand‑Cru‑Weinen einzuordnen.
Vosne‑Romanée gilt als eine der prestigeträchtigsten Gemeinden in der Côte de Nuits, geprägt von mehreren Grand‑Cru‑Parzellen wie Romanée‑Conti, La Tâche und Romanée‑Saint‑Vivant. Die Böden sind geprägt von Kalkmergel mit guter Drainage; das Mikroklima fördert elegante, aromatisch komplexe Pinot‑Noir‑Ausprägungen. Winzer in Vosne‑Romanée, darunter kleine Familienbetriebe und renommierte Domaines, arbeiten oft sehr lagebezogen, um die feinen Terroirunterschiede zu betonen.
Der Flaschenzustand wird über Etikett, Kapsel, Korkzustand und vor allem über den Füllstand beurteilt. Gängige Ullage‑Begriffe sind HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder) sowie MS/LS (Mid/Low Shoulder). Für einen Wein aus 2017 ist ein HF oder IN ideal und signalisiert geringe Oxidationsgefahr; TS kann bei älteren Flaschen akzeptabel sein. Achten Sie zudem auf intakte Kapsel, sauberes Label und keine Ausblühungen, und fragen Sie bei Unsicherheit nach professioneller Zustandsdokumentation oder Fotos.
Domaine Follin‑Arbelet steht für die Arbeit eines burgundischen Erzeugers, der sich auf Pinot Noir konzentriert und Trauben aus klassifizierten Lagen bewirtschaftet. Die Handschrift eines Domaine zeigt sich in Weinbergsarbeit, Handlese, Reifephilosophie und Ausbauentscheidungen im Keller. Bei Grand‑Cru‑Abfüllungen achtet ein verantwortungsbewusstes Weingut besonders auf geringe Erträge, selektive Selektion und eine Ausbauweise, die Terroir und Finesse betont.
Der Jahrgang 2017 in Burgund war thermisch recht warm mit frühreifenden Bedingungen; das Resultat waren häufig geringere Erträge, reife Phenole und eine allgemein zugänglichere Fruchtausprägung als in kühleren Jahrgängen. Bei Grand Cru wie Romanée‑Saint‑Vivant bedeutet das oft konzentrierte, doch verhältnismäßig feine Texturen und ein gutes Alterungspotenzial – viele 2017er zeigen frühe Trinkfreude, können aber problemlos ein bis mehrere Jahrzehnte reifen, abhängig von Ausbau und Produzent.
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