Wie kalkuliert man einen fairen Preis pro Flasche bei gebrauchten, älteren Weinen?
Zur Preisbildung vergleicht man aktuelle Auktions- und Händlerpreise ähnlicher Flaschen, zieht Zustandspunkte (Ullage, Korken, Etikett) ab oder hinzu und berücksichtigt Verkaufskosten wie Provision, Verpackung, Versand und Versicherung. Mengenstaffel: Lose mit Original-Holzkisten erzielen häufig höhere Preise pro Flasche als Einzelstücke. Praktisch rechnet man mit einem Referenzpreis pro Flasche, multipliziert mit Anpassungsfaktoren für Zustand und Provenienz und addiert Nebenkosten; bei Unklarheiten empfiehlt sich eine Schätzung durch einen spezialisierten Händler oder Gutachter, um realistische Markterwartungen zu erhalten.