Worauf sollte man beim Kauf von vintage Champagner auf dem Sekundärmarkt achten (Provenienz, Original‑Holzkiste, Ullage)?
Auf dem Sekundärmarkt sind Provenienz und Lagerbedingungen entscheidend: lückenlose Dokumentation, Kühl gelagerte Bestände und Original‑Holzkiste (Original‑Holzkiste = Original-Holzkiste) erhöhen Vertrauen und oft auch Wert. Kontrolle der Füllstände (Ullage) ist besonders bei älteren Flaschen wichtig: High Fill oder Into Neck sind ideal, Top Shoulder ist bei >15–20 Jahren noch akzeptabel. Beschädigte Kapseln, starke Bräunung des Weins oder fehlende Unterlagen sind Warnsignale. Auktionen, etablierte Händler und Drittprüfungen bieten zusätzliche Sicherheit.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Welche Auswirkungen hat eine Cuvée mit 70 % Chardonnay und 30 % Pinot Noir auf Geschmack und Reifepotenzial?
- •Wie sollte eine ältere Champagnerflasche geöffnet und gehandhabt werden (Dekantieren, Lagerung, Transport)?
- •Wie beeinflussen Grand‑Cru‑Lagen wie Le Mesnil‑sur‑Oger oder Ambonnay die Charakteristik von Chardonnay‑ und Pinot‑Noir‑Grundweinen?
- •Wie ist das Reifepotenzial eines Champagnerjahrgangs wie 2005 einzuschätzen und welche Kriterien beeinflussen die Lagerdauer?
- •Was versteht man unter feiner Perlage und welche Gläser sowie Serviertemperatur sind ideal?
- •Wodurch unterscheiden sich der Stil und die Produktionsphilosophie von Champagnerhäusern wie Lanson im Vergleich zu Krug, Salon oder Bollinger?
- •Mit welchen Speisen harmonieren mineralische, chardonnaybetonte Champagner besonders gut?







