Wie entwickelt sich ein 1999er Wein im Glas und welche sensorischen Merkmale sind typisch?
Ein Wein aus dem Jahrgang 1999 zeigt nach mehr als zwei Dekaden typischerweise tertiäre Aromen wie Leder, Tabak, getrocknete Kräuter, Waldpilz oder Honig sowie eine mattierte Fruchtausprägung. Die Farbe verschiebt sich bei Weißweinen zu goldenen bis bernsteinfarbenen Tönen, bei Rotweinen zu Ziegel- bis braunroten Nuancen. Tannine werden weicher, die Säure kann abnehmen und komplexe Sekundärnoten dominieren. Beim Probieren auf Temperatur, Glasform und behutsames Schwenken achten; ältere Flaschen reagieren sensibel auf zu starke Belüftung und Temperaturwechsel.

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