Was charakterisiert geschmacklich und reifetechnisch einen 1999er und worauf sollte man bei einem gereiften Rembert achten?
Ein 1999er zeigt je nach Rebsorte und Kellerpraxis typischerweise entwickelte, tertiäre Aromen: Honig, Petrol, geröstete Noten oder getrocknete Früchte bei Weißweinen; Leder, Tabak und weiche Tannine bei Rotweinen. Entscheidende Faktoren sind der ursprüngliche Stil (trocken vs. restsüß), die Flaschenreife und die Flaschenzustandspunkte wie Füllstand und Korkintegrität. Bei Weingütern wie Freiherr von Schorlemer entscheidet zudem die ursprüngliche Qualitätsstufe (Cab, Kabinett, Spätlese, GG etc.) über das verbleibende Reifepotenzial.

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