Was bedeutet Bâtonnage und wie beeinflusst es Weine wie Chardonnay aus Burgund oder Chablis?
Bâtonnage bezeichnet das periodische Aufrühren der Hefesedimente (Lies) während der Reife, meist bei Weißweinen wie Chardonnay oder Chablis. Durch eigenen Kontakt mit den Lies gewinnt ein Wein an Textur, Cremigkeit und oft an nussigen, briocheartigen Aromen, ohne unbedingt mehr Holzeinfluss zu bedeuten. Klassische Erzeuger, die solche Techniken gezielt einsetzen, sind beispielsweise Domaine Leflaive in Puligny‑Montrachet, Domaine William Fèvre in Chablis oder kalifornische Produzenten wie Kistler; jede Praxis ist jedoch producenten‑ und jahrgangsabhängig.

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