Was bedeutet 'Reserve' bei einem Riesling und wie unterscheidet sich das vom klassischen Prädikat?
Der Begriff „Reserve“ ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt und dient meist als Qualitäts- oder Selektionshinweis des Erzeugers. Während klassische Prädikate (Kabinett, Spätlese, Auslese) auf Mostgewicht und Lesestadium basieren, signalisiert eine Reserve oft strengere Traubenauswahl, längere Reife oder Holzfassausbau. Renommierte Häuser wie Weingut Robert Weil, Weingut Keller oder Weingut Dr. Loosen verwenden solche Begriffe zur Positionierung innerhalb ihres Portfolios, ohne dass daraus automatisch ein formaler Prädikatsstatus folgt.
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