Ist Sherry eine sinnvolle Anlage und worauf achten Anleger und Sammler auf dem Sekundärmarkt?
Sherry kann als Anlage attraktiv sein, besonders rare VOS/VORS‑Abfüllungen, historische Soleras und limitierte Single‑Cask‑Bottlings bekannter Bodegas (z. B. Gonzalez Byass, Emilio Lustau, Bodegas Tradición). Werttreiber sind Produzentenreputation, Alter, Originalverpackung (OHK/OWC/OC), Füllstand, unversehrte Etiketten und dokumentierte Lagerung. Anleger sollten Auktionen, spezialisierte Händler und unabhängige Zustandsprüfungen nutzen, auf Bewertungen von Kritikern (z. B. Wine Advocate, James Suckling) achten und Transport‑ sowie Zollkosten einkalkulieren. Diversifikation und langes Halteintervall sind ratsam.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Welche Bodegas aus Jerez sind international bedeutsam und wofür stehen sie?
- •Was bedeutet OHK / OWC / OC und warum ist die Originalverpackung bei alten Sherrys wichtig?
- •Wie relevant ist ein Jahrgang bei Sherry und was bedeuten die Alterskennzeichnungen VOS und VORS?
- •Wie lagert man Vino de Jerez optimal, damit Qualität und Reife erhalten bleiben?
- •Welche Stilarten von Vino de Jerez gibt es und wie entstehen Fino, Amontillado, Oloroso und Pedro Ximénez?
- •Was zeichnet die Weinregion Jerez (DOP Jerez‑Xérès‑Sherry) und ihre Terroirs aus?
- •Welche Rolle spielt der Füllstand (Ullage) bei gealterten Sherrys und wie interpretiert man HF, IN, TS, VHS, MS/LS?







