Was bedeutet Spätlese und wie beeinflusst sie den Stil eines Weins?
Spätlese ist eine Prädikatsstufe im deutschen Weinrecht und bedeutet „späte Lese“: Trauben werden später geerntet und erreichen höhere Reifegrade und damit potenziell mehr Restzucker und konzentrierte Aromen. Spätlesen können von trocken bis lieblich reichen; bei weißen Sorten wie Kerner ergibt die Spätlese oft ein Spiel aus reifer Frucht, honigigen Tönen und balancierender Säure. Innerhalb der Klassifikation ist QbA (Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete) die gesetzliche Qualitätsstufe, in die sich Prädikatsweine wie Spätlese historisch einordnen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie prüfe ich Authentizität und Provenienz einer alten Flasche wie einer Kerner Spätlese?
- •Welche Speisen passen zu einer gereiften Kerner Spätlese?
- •Was ist die Rebsorte Kerner und wo liegt ihr Ursprung?
- •Wie entwickelt sich eine Kerner Spätlese aus dem Jahr 1981 sensorisch und optisch?
- •Wie verhält es sich mit Marktwert und Sammelpotenzial von älteren Kerner Spätlesen?
- •Wie öffnet man eine über 40 Jahre alte Spätlese schonend und sollte man sie dekantieren?
- •Wie bewerte ich den Füllstand (Ullage) und warum ist das wichtig?







