Wie entwickelt sich eine Kerner Spätlese aus dem Jahr 1981 sensorisch und optisch?
Über vier Jahrzehnte alten weißen Weinen wie einer Kerner Spätlese aus 1981 treten typische tertiäre Aromen hervor: Honig, getrocknete Aprikose, Nuss- und Teearomen sowie manchmal petrolartige Noten, die auch bei Riesling auftreten können. Die Farbe dunkelgold bis bernsteinfarben wird intensiver, die primäre Frucht tritt zurück zugunsten komplexer, reifer Noten. Die Säure kann milder erscheinen, zugleich kann der Eindruck sehr harmonisch und süßlich-würzig wirken – stark abhängig vom Ausbau und der Flaschenentwicklung beim jeweiligen Weingut Franz Karl Kruger.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie prüfe ich Authentizität und Provenienz einer alten Flasche wie einer Kerner Spätlese?
- •Welche Speisen passen zu einer gereiften Kerner Spätlese?
- •Was ist die Rebsorte Kerner und wo liegt ihr Ursprung?
- •Was bedeutet Spätlese und wie beeinflusst sie den Stil eines Weins?
- •Wie verhält es sich mit Marktwert und Sammelpotenzial von älteren Kerner Spätlesen?
- •Wie öffnet man eine über 40 Jahre alte Spätlese schonend und sollte man sie dekantieren?
- •Wie bewerte ich den Füllstand (Ullage) und warum ist das wichtig?







