Worauf sollte man achten, wenn man Qualität und Herkunft eines Kabinetts beim Kauf beurteilt?
Zentrale Kriterien sind: das Weingut (Renommee, Handschrift), die Einzellage, die genaue Jahrgangsangabe und der Qualitätsanspruch (z. B. Kabinett innerhalb des QbA-Systems). Zieht man externe Bewertungen heran, sind Aussagen von renommierten Kritikern wie Robert Parker / Wine Advocate (RP / WA), James Suckling (JS), Jancis Robinson (JR) oder Vinous (Antonio Galloni, VN / AG) hilfreich, aber nie allein entscheidend. Besonders bei Kabinett zählen auch sensorische Beschreibungen zur Einschätzung von Säure und Restsüße. Dokumentation und lückenlose Provenienz sowie das Vorhandensein originaler Verpackungen erhöhen die Wertigkeit beim Handel.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was bedeutet die Bezeichnung Kabi beziehungsweise Kabinett im deutschen Klassifikationssystem?
- •Eignet sich ein Kabinett aus einer renommierten Lage als Anlagewein und was erhöht den Sammlerwert?
- •Welche Rebsorten sind für einen Kabinett typisch und worauf achte ich sensorisch?
- •Wie beeinflusst ein Jahrgang wie 2022 typischerweise den Stil eines Kabinett?
- •Praktische Genuss-Tipps: Trinktemperatur, Dekantieren und Speisenempfehlungen für einen Kabinett-Riesling
- •Was ist die Lage Goldtröpfchen und welche Besonderheiten bringt sie für Wein mit?
- •Wie sollte man Kabinett-Flaschen lagern und welche Rolle spielt die Füllhöhe (Ullage)?







