Was bedeutet der Begriff „Riserva“ bei einem Cabernet und wie unterscheidet er sich regional
„Riserva“ signalisiert in der Regel eine längere Reifezeit vor der Freigabe und oft gezielten Ausbau im Holzfass. In italienischen DOC/DOCG‑Regeln variiert die Mindestlagerzeit je nach Region und Appellation; bei einem Cabernet Riserva ist daher mit dichterer Tanninstruktur, konzentrierteren Aromen und deutlich sichtbarem Holzeinfluss zu rechnen. Stilistisch lässt sich ein gut ausgeprägter Cabernet Riserva mit gereiften Bordelaiser Klassikern wie Château Margaux oder kraftvollen toskanischen Ikonen wie Tenuta San Guido (Sassicaia) oder Antinori (Tignanello) vergleichen, ohne dass die genaue Stilistik identisch sein muss.
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