Wie kann man Herkunft und Weingut bei einer Flasche mit weniger bekannten Bezeichnungen verlässlich prüfen?
Zur Verifikation der Herkunft empfiehlt sich systematisches Prüfen: Rücketikett und Steuermarke (bei importierten Flaschen) liefern rechtliche Hinweise; Jahrgang, Chargennummern und Cava-/Weinkontrollstempel können die Provenienz unterstützen. Vergleich mit Katalogen von Auktionshäusern, Weingut-Archiven oder offiziellen Rebsortenregistern hilft ebenso. Bei deutschen Weingütern ist der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) eine wichtige Referenz; bei Unklarheiten kann eine Expertenbegutachtung oder Anfrage beim mutmaßlichen Weingut (z. B. Weingut Klaus-Peter Keller als Beispiel für dokumentationsstarke Betriebe) zusätzliche Sicherheit geben.