Eignet sich ein Kabinett als Anlagewein und welche Faktoren bestimmen den Wert?
Nicht jeder Kabinett ist ein Anlagewein; Anlagepotenzial hängt von Produzent, Lage, Jahrgangsqualität, Format (Magnum wirkt sich positiv aus), Limitierung und Nachfrage ab. Spitzenbetriebe mit internationalem Renommee, konstante Bewertungen durch Kritiker und eine klare Herkunft (z. B. renommierte Einzellagen) erhöhen Chancen auf Wertsteigerung. Klassische Anlageaspekte sind zudem Lagerfähigkeit, Jahrgangscharakter und Dokumentation der Provenienz. Für langfristige Investitionen sind Diversifikation, sachgerechte Lagerung und Orientierung an Marktindizes sowie an Auktionspreisen ratsam; manche Sammler nutzen En Primeur (EP) oder direkte Abfüllungen von etablierten Gütern als Einstieg.