Was ist der Unterschied zwischen Spätburgunder und internationalem Pinot Noir?
Spätburgunder ist die deutsche Bezeichnung für die Rebsorte Pinot Noir. Genetisch identisch, unterscheiden sich deutsche Spätburgunder oft durch kühleres Klima, höhere Säure und eine ausgeprägtere Frische im Vergleich zu sonnenreicheren internationalen Ausprägungen. Winzerstil, Erziehungsform, Boden und Holzausbau führen zu regional typischen Varianten: deutsche Weine tendieren zu feiner Frucht und filigraner Struktur, während internationale (z. B. aus Burgund oder Neuseeland) stärker im jeweiligen Terroir oder in stilistischen Nuancen variieren können.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Welche sensorischen Merkmale zeigt ein Spätburgunder aus der Lage Sommerhalde im Jahrgang 2017?
- •Welche Bedeutung hat der Jahrgang 2017 für die Lagerfähigkeit deutscher Spätburgunder?
- •Was bedeutet OHK, OC oder OWC und warum sind Originalverpackungen für Sammler wichtig?
- •Was bedeutet die Lagenbezeichnung 'Sommerhalde' und wie beeinflusst sie den Wein?
- •Worauf achten Sammler und Investoren beim Kauf eines deutschen Spätburgunders und wie ist die Perspektive bei Preisen um 75 Euro?
- •Wie lagere und dekantiere ich eine 0,75‑l‑Flasche Spätburgunder ideal?
- •Welche Aussagen geben Füllstand und Ullage über den Zustand älterer Spätburgunder?







