Was bedeutet die Lagenbezeichnung 'Sommerhalde' und wie beeinflusst sie den Wein?
„Sommerhalde“ ist eine Lagenbezeichnung, die in Deutschland für eine spezifische Parzelle steht und Rückschlüsse auf Terroir erlaubt. Solche Lagenbezeichnungen signalisieren meist einheitliche Bodenverhältnisse, Hanglagen und Exposition, die das Reifeverhalten der Trauben beeinflussen. Für den Spätburgunder heißt das: gleichmäßigere Reife, oft höhere Reifeintensität und damit ausgeprägtere Fruchtnoten sowie eine charakteristische Mineralität oder Erdigkeit, abhängig vom Bodenprofil der jeweiligen Sommerhalde‑Parzelle.