Worauf sollte man beim Kauf älterer Jahrgänge (z. B. 2017) auf dem Sekundärmarkt achten?
Auf dem Sekundärmarkt sind Provenienz und Lagerhistorie zentral: ideale Hinweise sind lückenlose Kühlkette, Aufbewahrung in Original-Holzkiste (OHK) oder Originalverpackung (OC/OWC) und Rechnungen vom Weinhändler. Technische Prüfpunkte sind der Füllstand (Ullage) — High Fill (HF) oder Into Neck (IN) sind positiv, während Mid Shoulder/Low Shoulder (MS/LS) Risikofaktoren darstellen — und der Zustand des Korkens/Etiketts. Käufer sollten zudem auf Namen etablierter Erzeuger achten; bei Unklarheiten hilft eine professionelle Begutachtung vor dem Kauf.