350 €
eine Flasche zu verkaufen
Jacques Selosse zählt zu den prestigevollen Growern, und bestimmte Cuvées sind auf dem Sekundärmarkt begehrt. Anlageaspekte: Seltenheit der Abfüllung, Produzentenreputation, dokumentierte Provenienz, optimaler Füllstand und vorhandene OWC/OHK. Verkaufskanäle sind Auktionen, spezialisierte Händler und Private Sales; Auktionen bringen Transparenz, Händler bieten Lagernachweis. Risiken sind Lagerungszustand, Authentizitätsprüfung und Marktvolatilität; deshalb sind geprüfte Provenienz und professionelle Lagerung essenziell.
Ja: Original-Holzkisten (OHK) beziehungsweise Original Wooden Case (OWC) werden von Sammlern geschätzt und können den Wiederverkaufswert erhöhen, weil sie auf vollständige Provenienz und schonende Lagerung hindeuten. Entscheidend bleibt jedoch der Gesamtzustand der Flasche, das Füllniveau, die Etiketten und begleitende Dokumente. Eine OHK ist ein Plus, ersetzt aber nicht die Notwendigkeit, Füllstand und Unversehrtheit der Flasche zu prüfen.
Wichtige Kontrollpunkte sind der Füllstand (Ullage), Zustand der Kapsel und des Etiketts sowie das Vorhandensein von Disgorgement- und Losnummern. Übliche Ullage-Stufen: HF (High Fill) = perfekter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr gut, TS (Top Shoulder) = akzeptabel für ältere Flaschen, VHS/MS/LS (Very High Shoulder/Mid Shoulder/Low Shoulder) deuten auf erhöhtes Oxidationsrisiko hin. Eine intakte Kapsel ohne Korrosion, gut lesbare Etiketten und vorhandene Herkunfts- bzw. Provenienznachweise erhöhen die Vertrauenswürdigkeit. Bei Champagner von Selosse ist zudem das Disgorgement-Datum auf dem Etikett relevant.
Avize und die übrigen Grand-Cru-Orte der Côte des Blancs liefern Chardonnay-Trauben mit markanter Kreide- und Kalkboden-Mineralität, feiner Säurestruktur und großer Präzision. Produzenten aus Avize, wie Champagne Selosse, nutzen diese Terroircharakteristika, um weinige, terroirgetriebene Champagner zu erzeugen, die oft länger reifen und eine ausgeprägte Textur sowie nussig-steinige Aromen entwickeln.
Jacques Selosse ist ein renommierter Grower aus der Champagne mit Sitz in Avize in der Côte des Blancs. Cuvées wie Initial tragen häufig die Handschrift von Ausbau in kleinen Eichenfässern, langer Hefelagerung und einer eher burgundisch geprägten Textur mit ausgeprägter Mineralität und autolytischen Noten. Chardonnay aus Grand-Cru-Lagen der Côte des Blancs (z. B. Avize, Cramant, Oger, Le Mesnil) spielt für den charakteristischen Ausdruck eine zentrale Rolle. Die Weine zeigen oft niedrigen Sulfit-Einsatz, natürliche Hefen und einen präzisen, terroirbetonten Stil.
Serviertemperatur für reifere Champagner liegt bei 8–10 °C; schmale, tulpenförmige Gläser empfehlen sich für konzentrierte Aromen, breitbauchige Kelche für texturausdrucksstarke Weine. Bei sehr alten Champagnern kann vorsichtiges Dekantieren sinnvoll sein, um Depot zu entfernen und Aromen zu öffnen; dabei sanft vorgehen, um Kohlensäure nicht zu verlieren. Beachten, dass viele moderne hochwertigen Champagner direkt aus der Flasche optimal wirken; das Disgorgement-Datum liefert hier oft Hinweise auf Reifezustand.
»Initial« ist ein Cuvée-Name und kennzeichnet eine spezifische Abfüllung eines Hauses. Er sagt nichts Generelles über Dosage oder ob es sich um einen Jahrgangs- oder Non-Vintage-Wein handelt; diese Informationen stehen auf dem Etikett. Für Sammler und Käufer ist es wichtig, Etikett und Rücketikett auf Angaben wie Jahrgang, Dosage und Disgorgement-Datum zu prüfen, da diese den Stil und das Reifeverhalten erheblich beeinflussen.
Optimale Lagerbedingungen sind konstant 10–12 °C, relative Luftfeuchte um 70 %, dunkler, vibrationsfreier Raum und liegende Lagerung zur Benetzung des Korkens. Temperaturschwankungen, direkte Sonneneinstrahlung und starke Vibrationen beschleunigen Alterung und steigern das Risiko von Undichtigkeiten. Für längere Reifung empfiehlt sich ein professioneller Weinkeller oder ein klimatisierter Lagerraum mit stabilen Bedingungen.
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