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Optimale Lagerbedingungen sind konstant kühle Temperaturen (rund 12–14 °C), relative Luftfeuchte von etwa 60–75 %, dunkle Umgebung, vibrationsfreie Lage und liegende Aufbewahrung, damit der Korken feucht bleibt. Temperaturschwankungen, direkte Sonneneinstrahlung und trockene Keller schaden Alterungsprozessen. Für sammlerrelevante Bestände empfiehlt sich eine professionelle, versicherte Lagerung mit dokumentierter Kontrolle von Temperatur und Luftfeuchte.
OHK steht für Original-Holzkiste. Sie signalisiert, dass Flaschen in ihrer ursprünglichen Holzkiste geliefert oder gelagert wurden, was Provenienz und Zustand begünstigen kann. Ähnliche Begriffe sind OC (Original Case) und OWC (Original Wooden Case). Originalverpackungen erhöhen bei Premiumweinen oft den Marktwert, da sie Hinweise auf ununterbrochene Lagerung, Handling und Identität liefern.
Château Mouton Rothschild ist ein Premier Cru Classé (First Growth) aus Pauillac im Médoc, Bordeaux. Historisch berühmt für seine intensive Cabernet-Sauvignon-Dominanz, die ikonische Etikett-Kunst und hohe Alterungsfähigkeit, zählt Mouton zur Spitze der Bordeaux-Weine neben Nachbarn wie Château Lafite Rothschild, Château Latour und Château Margaux. Die 1855er Klassifikation verankert diese Weine im internationalen Sammlerbewusstsein; im Vergleich dazu existieren andere Herkunftssysteme wie VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) oder die Burgundertradition um DRC (Domaine de la Romanée-Conti), die andere regionale Standards verfolgen.
Typische Prüfungen umfassen Vergleich des Etikettenlayouts mit verifizierten Referenzen (Papierqualität, Druck, Schriftarten), Kontrolle der Kapsel und des Korkstempels, Prüfung des Aufdrucks (z. B. 'Mis en bouteille au Château' bei originalen Abfüllungen), Füllstand und Rücketikett-Informationen sowie Vorliegen von Rechnungen oder Lagerdokumenten zur Provenienz. Bei Unsicherheit sind Fachgutachten, Händler- oder Auktionshäuser mit Expertise, oder Labortests Optionen. Hochpreisige First-Growth-Abfüllungen wie Mouton werden häufiger gefälscht; daher ist gründliche Dokumentation und Expertenrat essenziell.
Bei Bordeaux-Weinen spielt der Füllstand eine zentrale Rolle für die Beurteilung: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut; TS (Top Shoulder) ist noch akzeptabel, besonders bei älteren Flaschen; VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) oder LS (Low Shoulder) deuten auf erhöhtes Oxidationsrisiko. Zusätzlich sind Kapsel, Etikett, Rücketikett und Korkenbefund wichtig. Auch bei relativ jungen 2019ern lohnt sich Kontrolle: eine zu niedrige Ullage kann auf unsachgemäße Lagerung oder Rekorkung hinweisen und den Genuss oder Wiederverkaufswert beeinträchtigen.
Ideale Lagerbedingungen: konstant 11–14 °C, 60–75 % Luftfeuchtigkeit, dunkler, vibrationsfreier Raum und liegende Flaschenposition für Naturkorken. Für das Servieren empfiehlt sich Dekantieren je nach Flasche 60–120 Minuten, bei sehr jungen Jahrgängen ggf. länger, um Tannine zu öffnen. Serviertemperatur liegt bei 16–18 °C; breite Burgundergläser oder große Bordeaux-Gläser unterstützen Bouquet und Struktur. Professionelle Kühlboxen beim Transport und sachgerechtes Aufstellen nach Ankunft schützen die Qualität.
Bei jungen Jahrgängen wie 2019 sollten Füllstände idealerweise als HF (High Fill) oder IN (Into Neck) klassifiziert werden. Ältere Weine tolerieren höhere Schultern (TS, VHS), doch MS/LS (Mid/Low Shoulder) erhöhen Oxidationsrisiko. Darüber hinaus sind unbeschädigte Etiketten, intakte Kapsel, sichtbare Korkstempel und saubere Rücketiketten wichtige Indikatoren. Fotodokumentation bei Kauf oder Begutachtung ist ratsam; Abweichungen von typischen Füllständen und Etikettenmustern rechtfertigen eine genauere Prüfung der Herkunft.
Der Sekundärmarkt läuft über Auktionshäuser (z. B. Sothebys, Christies), etablierte Händler und spezialisierte Plattformen. Preisbildende Faktoren sind Jahrgangsqualität, Kritikerbewertungen (z. B. Wine Advocate/Robert Parker, Vinous, James Suckling), Provenienz, Füllstand, Originalverpackung (OHK/OWC/OC) sowie Lagerhistorie. Erste Großerzeuger wie Mouton sind in der Regel gut handelbar, doch Liquidität und Prämien schwanken mit Marktzyklen und Nachfrage. Transport-, Versicherungs- und Lagerkosten sowie Mehrwertsteuer oder Zoll sollten in Renditerechnungen mitgedacht werden.
Der Jahrgang 2019 gilt in Bordeaux als sehr gut bis ausgezeichnet, mit reifen, konzentrierten Beeren und klarer Reifestruktur. In Pauillac – der Heimat von Château Mouton Rothschild – führte die warme Vegetationsperiode zu kraftvollen Cabernet-Sauvignon-dominierten Weinen mit kräftigen Tanninen, dichter Frucht und hohem Extrakt. Château Mouton Rothschild präsentiert in solchen Jahren typischerweise eine Kombination aus Reife, Struktur und Lagerfähigkeit; etliche Jahrgänge 2019 haben Potenzial für 20–40 Jahre Ausbau, je nach Lagerbedingungen und Flaschenwahl.
OHK steht für Original-Holzkiste. Original-Holzkiste, auch OWC (Original Wooden Case) oder OC (Original Case) genannt, dokumentiert häufig lückenlose Verpackungs- und Lagerekorde und erhöht Provenienz und Sammlerwert. Eine intakte OHK suggeriert, dass die Flaschen möglicherweise unberührt transportiert und professionell gelagert wurden — ein wichtiger Faktor bei First Growths wie Château Mouton Rothschild, da fehlende Originalverpackung oder beschädigte Kisten den Marktpreis und das Vertrauen beeinträchtigen können.
Risiken umfassen Rekorking, Etikettenersatz, gefälschte Kapseln, manipulierte Füllstände und falsche Provenienzangaben. Besonders begehrte Gewächse wie Château Mouton Rothschild, Château Lafite Rothschild oder Château Latour sind Ziel von Fälschungen. Schutzmaßnahmen: Prüfung der Flaschenmerkmale (Glas, Bodenprägung, Etikettdruck), Abgleich mit bekannten Referenzfotos, Nachfrage nach Lagerhistorie, Zertifikaten oder Rechnungen von renommierten Händlern, gegebenenfalls Laboranalysen und Expertengutachten.
Mehrere Flaschen desselben Jahrgangs bieten Flexibilität: eine Flasche für die Verkostung, andere für längere Lagerung oder Verkauf. Für Investmentstrategien profitieren Käufer von Diversifikation über Jahrgänge und Regionen; allein auf einen Jahrgang zu setzen erhöht Risiko. Entscheidende Kriterien sind einwandfreie Provenienz, Originalverpackung, dokumentierte Lagerung und Marktrecherche zu Nachfrage und Bewertungen. Bei größeren Beständen lohnt sich professionelle Lagerung und Absicherung durch Versicherung.
Ein gut gelagerter Mouton 2019 entwickelt über Jahre komplexe tertiäre Aromen; je nach Entwicklung ist das Trinkfenster oft ab etwa 8–12 Jahren nach der Ernte bis weit darüber hinaus. Junge Jahre verlangen häufig längeres Dekantieren; ältere Exemplare profitieren von kurzer Luftzufuhr. Speisenempfehlungen: kraftvolle Rottöne wie gebratenes Rindfleisch, Reh oder Lamm, geschmorte Gerichte und gereifte Käsesorten. Bei jeder Kombination gilt: Balance von Fett und Säure fördert die Tanninstruktur des Weins.
Wichtige Einflussfaktoren sind Provenienz (durchgängige Lagerkette, idealerweise in professionellen Weinkellern), Original-Holzkiste (OHK/OWC/OC), Flaschenkondition (Füllstand, Etikett), Jahrgangsreputation und Kritikerbewertungen sowie Marktnachfrage. Auktionen und etablierte Händler erzielen oft höhere Preise als inoffizielle Privatverkäufe, weil sie Authentizitätsprüfungen ermöglichen. Versicherte, professionelle Lagerung und lückenlose Dokumentation erhöhen die Liquidität und den erzielbaren Preis deutlich.
Château Mouton Rothschild ist bekannt für eine Cabernet-Sauvignon-geprägte Struktur, dichte schwarze Frucht, klare mineralische Noten aus Pauillac-Böden und eine ausgeprägte Tanninbasis, die Langzeitreifung erlaubt. Die Weine werden regelmäßig in neuem französischem Eichenholz ausgebaut, was Würze und Vanille-Noten einbringt. Die berühmte Tradition der Künstleretiketten unterstreicht die Sammlerrelevanz. In guten Jahrgängen wie 2019 entwickeln sich diese Weine über Jahrzehnte und gewinnen an Komplexität, sofern Füllstand und Lagerung optimal sind.
Der Jahrgang 2019 in Bordeaux gilt als sehr warm und frühreifend, mit hoher Konzentration, reifen, aber oft fein strukturieren Tanninen und ausgeprägter Frucht. Für ein Château Mouton Rothschild 2019 bedeutet das typischerweise gute Extraktwerte, klare Cabernet-Struktur und ein langes Reifepotenzial — realistische Trinkfenster reichen oft über mehrere Jahrzehnte, bei optimaler Lagerung 20–40+ Jahre. Im Vergleich zu Nachbar-Grands-Crus wie Lafite, Latour oder Margaux zeigt Mouton oft opulentere Fruchtausprägung und kräftige Tanninlinien, die Zeit zum Feinwerden benötigen.
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