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Einzellagen-Barolo können attraktive Anlageobjekte sein, weil begrenzte Mengen, renommierte Lagen und stabile Nachfrage von Sammlern Preise stützen. Investoren sollten auf folgende Punkte achten: renommierter Produzent oder außergewöhnliche Bewertung (Vinous, Wine Advocate, James Suckling), tadellose Provenienz und Lagerung, Originalverpackung (OHK) sowie Marktnachfrage für den Jahrgang. Namen wie Giacomo Conterno, Aldo Conterno, Vietti oder Bartolo Mascarello zeigen historisch starke Wertentwicklung, aber jede Investition erfordert Prüfung von Lagerkosten, Marktliquidität und Risiko.
Für optimale Lagerung gelten klassische Zellertemperaturen von 12–14 °C bei konstanter Luftfeuchtigkeit (60–75 %) und ohne Licht- bzw. Temperaturschwankungen. Flaschen horizontal lagern, Vibrationen vermeiden. Vor dem Servieren empfiehlt sich eine Karaffierung bzw. Dekantierzeit von 60–120 Minuten, abhängig vom Ausbau und Alter – junge, tanninreiche Abfüllungen profitieren von längerer Belüftung. Ideale Serviertemperatur liegt bei 16–18 °C. Bei Monvigliero-Weinen zahlt sich Geduld aus: ein paar Jahre Lagerung mildert die Tannine und öffnet die Aromatik.
Der Jahrgang 2021 in den Langhe gilt allgemein als eleganter, etwas kühler und zugänglicherer Jahrgang mit frischer Säure und moderatem Extrakt. Für Barolo bedeutet das: viele Einzellagen-Weine zeigen frühe Zugänglichkeit, behalten aber das klassische Alterungspotenzial von Nebbiolo. Bei einer Einzellage wie Monvigliero sind 5–15 Jahre Reife oft sinnvoll, Spitzenparzellen und straff strukturierte Abfüllungen können 15–30 Jahre und länger profitieren. Kritiker wie Vinous (VN), Wine Advocate (WA) oder James Suckling (JS) beeinflussen sekundärmarktliche Nachfrage; hohe Bewertungen beschleunigen oft die Preisentwicklung.
Monvigliero ist eine renommierte Einzellage (Cru) im Barolo-Gebiet in der Region Piemont (Piemonte). Die Lage gehört zur Gemeinde Monforte d'Alba und zeichnet sich durch kalkhaltige Lehmböden, oft mit Süd- bis Südostexposition, aus. In Monvigliero erzeugen verschiedene Tenute und Azienda Agricola ausgeprägte Nebbiolo-Weine mit feinem Duftspiel aus Rosen, Kirsche und mineralischen Noten, die sich deutlich von manch anderen Barolo-Lagen abheben.
Langzeitlagerung verlangt konstante Bedingungen: Temperatur um 12–14 °C, relative Luftfeuchte 60–75 %, lichtgeschuetzt und vibrationsfrei. Flaschen liegend lagern, um den Korken feucht zu halten. Originalverpackungen wie Original-Holzkisten (OHK), Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) erhöhen oft den Sammlerwert und schützen die Flaschen bei Transporten. Für Servierzeitpunkt empfiehlt sich bei jungen Barolo eine großzügige Karaffierung oder mehrstündiges Dekantieren; gereifte Exemplare sollten vorsichtig geöffnet und oftmals nur kurz belüftet werden.
Die Angabe 1x steht allgemein für eine einzelne Flasche (1 Stück). Standardformat für Barolo ist 0,75 l (Standardflasche). Weitere Formate beeinflussen Reifeverhalten: 0,375 l (Demi), 1,5 l (Magnum), 3,0 l (Doppelmagnum), 6,0 l (Imperial) etc. Größere Formate reifen oft langsamer und gleichmäßiger, weshalb Magnum- oder Doppelmagnum-Exemplare bei Sammlern besonders begehrt sein können.
Monvigliero kann Anlagecharakter haben, insbesondere ausgewählte Jahrgänge und renommierte Produzenten. Entscheidende Faktoren sind Produzentensignatur, Jahrgangsqualität, Limitierung der Produktion, Kritikernoten, Herkunftsnachweis und Lagerzustand. Eine diversifizierte Strategie, Dokumentation der Provenienz und regelmäßige Marktbeobachtung (Auktionen, Händlerlisten, Preisindizes) sind wichtig. Für ernsthafte Investments empfiehlt sich zusätzlich Beratung durch spezialisierte Weinauktionen oder Weininvestment-Experten.
Monvigliero ist eine renommierte Einzellage (cru) im Barolo-Gebiet der Langhe im Piemont. Einzellagen wie Monvigliero liefern oft besonders terroirbetonte Barolo-Interpretationen, die sich durch klare Nebbiolo-Aromen, präzise Säure und feinkörnige Tannine auszeichnen. In der Praxis greifen Weingüter aus dem Barolo-Umfeld – beispielsweise Giacomo Conterno, Aldo Conterno, Vietti oder Bartolo Mascarello – das Konzept von Lagenselektion auf, auch wenn nicht alle dieser Namen zwingend in Monvigliero produzieren. Monvigliero steht für eine fein strukturierte Stilistik innerhalb der Barolo-DOCG-Landschaft und gehört zur typischen Langhe-Hügellandschaft des Piemont.
Original-Holzkisten (OHK), Original Wooden Case (OWC) oder andere Originalverpackungen erhöhen Wert und Vertrauen beim Sekundärmarktkauf, da sie häufig auf sorgfältige Lagerung und seltene Abfüllungen hinweisen. Für Sammler und Investoren steigert eine intakte OHK oft die Marktliquidität und kann den Preis merklich erhöhen. Allerdings sind dokumentierte Lagerhistorie, Rechnungen und professionelle Lagerbedingungen mindestens ebenso wichtig – eine OHK allein ersetzt keine lückenlose Provenienz.
Weine aus Monvigliero basieren in der Regel auf der Rebsorte Nebbiolo und werden unter der Appellation Barolo DOCG gekeltert. Die DOCG-Klassifikation garantiert Herkunft und gewisse Produktionsvorgaben; die Bezeichnung Monvigliero weist zusätzlich auf die spezifische Einzellage hin. In Etiketten und Gutstexten trifft man neben Begriffen wie DOCG auch Hinweise auf den Produzenten, etwa Tenuta, Azienda Agricola oder gelegentlich Château beziehungsweise Weingut als Oberbegriffe.
Monvigliero-Weine harmonieren hervorragend mit reichhaltigen Gerichten: geschmorte Rinderbacken, Ossobuco, Reh, Pilzrisotto oder gereifter Pecorino. Serviertemperatur liegt ideal bei 16–18 °C; junge, tanninreiche Abfüllungen profitieren von 1–3 Stunden Karaffieren, gereifte Flaschen sollten vorsichtig geöffnet und nur kurz belüftet werden, um feine sekundäre Aromen nicht zu verlieren.
Ein Monvigliero 2021 zeigt typischerweise rote Fruchtaromen (Kirsche, Himbeere), florale Noten (Rose), würzige Nuancen, Teer- und Kräutertöne sowie eine markante Säure und feste, aber oft elegante Tannine. Jahrgangscharakteristika können je nach Produzent variieren; viele Monvigliero-Weine benötigen Geduld und entfalten ihr Potenzial über 8–20 Jahre, manche Flaschen gewinnen auch deutlich länger an Komplexität. Für genaue Reifeprognosen sind Produzent, Ausbau (Holztyp und -dauer) und Jahrgangscharakter entscheidend.
Bei Flaschenlagerung sind Füllstände ein Indikator für Versiegelungszustand und Oxidationsrisiko. Gängige Abkürzungen sind: HF (High Fill) = sehr guter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr guter Füllstand im Hals, TS (Top Shoulder) = akzeptabel bei älteren Weinen, VHS (Very High Shoulder) = erste Oxidationszeichen möglich, MS/LS (Mid Shoulder / Low Shoulder) = erhöhtes Risiko. Neuere Jahrgänge wie 2021 sollten normalerweise HF/IN aufweisen; bei älteren Baroli ist etwas mehr Spielraum, doch MS/LS erhöhen Prüf- und Risikoaufwand beim Kauf.
Sekundärmarktpreise werden stark von Produzentenreputation, Kritikerwertungen und Auktionshistorie beeinflusst. Bewertungen durch Vinous (Antonio Galloni), Robert Parker / The Wine Advocate, James Suckling oder Jancis Robinson erhöhen die Nachfrage. Ebenso wichtig sind lückenlose Provenienz, Lagerbedingungen und Zustand (Etikett, Kapsel, Füllstand). Auktionsresultate geben realistische Marktpreise; Sammler und Investoren vergleichen diese Quellen, um Angebotspreis und Reifeperspektive einzuschätzen.
Nebbiolo aus Monvigliero harmoniert hervorragend mit reichen, aber nicht überwürzten Speisen: geschmorte Rinderbacken, Ossobuco, Wildgerichte mit dunkler Sauce, Pasta mit Trüffeln oder Pilzrisotto sowie reife, nicht zu salzige Käsesorten (z. B. Taleggio, gereifter Parmesan). Die ausgeprägte Säure und die feinkörnigen Tannine verlangen Gerichte mit Struktur und Umami. Für größere Winzer wie Bruno Giacosa oder Paolo Scavino ist die Kombination aus langsam geschmortem Fleisch und Nebbiolo eine klassische Empfehlung.
Monvigliero-Weine basieren auf Nebbiolo, der klassischen roten Rebsorte für Barolo DOCG. Typisch sind aromatische Noten von Rosen, Teer, Kirsche und getrockneten Kräutern, kombiniert mit markanter Säure und langlebigen Tanninen. Die Stilistik kann je nach Weingut variieren: Traditionsbetriebe wie Bartolo Mascarello oder Giacomo Conterno arbeiten häufig mit großen Slavonischen Fässern für mehr Frische und Struktur, moderne Interpretationen (z. B. von Paolo Scavino oder Vietti) können mehr Extrakt und Eichenprägung zeigen. Monvigliero steht meist für Eleganz, Feinheit und ein ausgeprägtes Altersentwicklungspotenzial.
Wichtige Anhaltspunkte sind: vollständige Etikettenangaben (Lage, Jahrgang, Produzent), intakte Kapsel, sauberer Flaschenhals und Füllstand (Ullage). Bei jüngeren Abfüllungen ist ein High Fill (HF) oder Into Neck (IN) normal; ältere Flaschen sollten mindestens Top Shoulder (TS) aufweisen. Provenienznachweise wie Rechnungen, Lagerbestätigungen oder Original-Holzkiste (OHK/OWC) stärken die Vertrauenswürdigkeit. Zusätzlich fließen Kritikerbewertungen (Vinous, Wine Advocate, James Suckling), Reputationswerte von Weingütern wie Giacomo Conterno, Aldo Conterno, Bruno Giacosa oder Vietti und limitierte Produktionsmengen in die Qualitätsbeurteilung ein.
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