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Sassicaia basiert überwiegend auf Cabernet Sauvignon, ergänzt durch einen Anteil Cabernet Franc. Diese Cabernet-Dominanz verleiht dem Wein dichte schwarze Frucht, kräftige Tannine und ein klares, minziges bis graphitartiges Profil. Der Cabernet Franc bringt florale Noten, Frische und zusätzliche Würze. In der Jugend zeigt sich der Wein von der konzentrierten, straffen Seite; mit Reife treten komplexe Noten von Tabak, Teer, Leder und mediterranen Kräutern hervor.
Sassicaia ist überwiegend eine Assemblage aus Cabernet Sauvignon mit einem Anteil Cabernet Franc. Die Trauben werden selektiv gelesen; der Ausbau erfolgt traditionell in französischer Eiche (Barriques/Tonneaux) mit mehrmonatiger Fassreife, gefolgt von weiterer Flaschenreife, bevor der Wein freigegeben wird. Der Holzeinsatz zielt auf Struktur und Feinheit, nicht auf dominante Vanillenoten.
Füllstände (Ullage) sind ein wichtiger Indikator für den Zustand gereifter Flaschen. Bei relativ jungen Weinen wie einem 2016er erwartet man in der Regel hohe Füllstände (HF – High Fill oder IN – Into Neck). Erhöhte Ullage (TS, VHS, MS, LS) kann auf langsame Oxidation oder Korkschwund hinweisen. Für hochwertige Weine ist es ratsam, Fotos des Halses zu verlangen und auf professionelle Bewertungen oder Händlergutachten zu achten, bevor man in ältere Jahrgänge investiert.
Erfolgreiche Investitionen basieren auf Qualitätsselektion (Renommee des Weinguts, herausragende Jahrgänge wie 2016), lückenloser Provenienz, professioneller Lagerung und Diversifikation. Auktionshistorie, Bewertungen und knapp verfügbare Jahrgänge steigern Renditechancen. Versicherung, sachkundige Lagerung (konstante Temperatur, 60–70 % Luftfeuchte) und Dokumentation sind Pflicht, um Wert zu sichern.
Ein hochwertiger Sassicaia aus einem starken Jahrgang wie 2016 besitzt ein erhebliches Alterungspotenzial: bei optimaler Lagerung sind 20 bis 40 Jahre oder länger möglich. Entscheidend sind konstante Temperatur (idealerweise 12–14 °C), moderate Luftfeuchte und Dunkelheit. Regelmäßige Kontrolle von Füllständen (Ullage) und Korkzustand sowie Lagerung in Original-Holzkiste oder gesicherten Weinkellern schützen den Wein und erhalten wertsteigerndes Reifepotential.
Beim Kauf auf dem Sekundärmarkt sind lückenlose Provenienz, Zustand des Korkens, Etiketten, Kapsel sowie Füllstand entscheidend. Original-Holzkiste (OHK), Original Wooden Case (OWC) oder Original Case (OC) erhöhen Vertrauen in ununterbrochene Lagerung. Auf Füllstände achten: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut, TS (Top Shoulder) ist bei älteren Jahrgängen noch akzeptabel; MS/LS (Mid/Low Shoulder) erhöhen das Risiko von Reifeschäden.
Sassicaia ist das Flaggschiff der Tenuta San Guido und gilt als Prototyp der sogenannten Super Tuscans. Produziert in Bolgheri an der toskanischen Küste profitiert der Wein von maritimen Einflüssen, warmen Tagen und kühlen Nächten. Der 2016er Jahrgang wird allgemein als sehr gelungen beschrieben: kraftvoll, konzentriert und mit klarer Struktur. Seit 2013 besitzt Sassicaia eine eigene juristische Herkunftsbezeichnung (Bolgheri Sassicaia DOC), die das besondere Terroir und die konstant hohe Qualität unterstreicht. Historisch verbunden ist die Cuvée mit dem Familienanwesen um Marchese Mario Incisa della Rocchetta und der traditionsreichen Weinbereitung in barriques aus französischer Eiche.
Sassicaia 2016 besitzt ein deutliches Lagerpotenzial; viele Flaschen entwickeln sich über 15–30 Jahre, abhängig von Lagerung und persönlichem Geschmack. Serviertemperatur liegt bei 16–18 °C; kräftigere Exemplare profitieren von 60–120 Minuten Dekantieren, jüngere Flaschen benötigen tendenziell mehr Zeit, um sich zu öffnen.
Die Angabe '3x' wird in Verkaufsanzeigen häufig verwendet und kann zweideutig sein: sie steht entweder für drei Flaschen (Stückzahl) oder für ein Set von drei Flaschen mit besonderer Preisangabe. Um den Preis pro Flasche zu berechnen, teilen Sie den Gesamtpreis durch die Anzahl der Flaschen. Beispiel: Gesamtsumme geteilt durch 3 = Preis pro Flasche. Wegen der möglichen Missverständnisse immer nachfragen, ob sich die Preisangabe auf die Einzel- oder die Gesamtmenge bezieht und auf Verpackung, Original-Holzkiste (Original-Holzkiste, OHK / Original Wooden Case, OWC) sowie Versandkosten achten.
Der Jahrgang 2016 gilt in Bolgheri als sehr gut bis herausragend: ausgeglichene Vegetationsperiode, reife aber nicht überextrahierte Beeren und gute Säurestruktur. Bei Sassicaia 2016 zeigt sich typischerweise intensive Schwarze-Johannisbeer- und Pflaumenfrucht, feine mediterrane Kräuteranklänge sowie feste, gut integrierte Gerbstoffe, die dem Wein ein langes Alterungspotenzial verleihen.
Sassicaia ist ein ikonischer Super-Tuscan, der auf Tenuta San Guido in der DOC Bolgheri an der toskanischen Küste produziert wird. Tenuta San Guido hat mit Sassicaia eine klare Identität als Cabernet-dominiertes Terroirwein geschaffen; das Terroir von Bolgheri mit maritimem Einfluss, Kies- und Sandböden sowie moderaten Nächten prägt Fruchtkonzentration und Frische.
Sassicaia zählt zu den international gesuchten Namen; gute Jahrgänge erzielen auf dem Sekundärmarkt stabile Preise und hohe Nachfrage. Entscheidende Faktoren für Investitionswürdigkeit sind Jahrgangsqualität, Lagerung, Provenienz, Original-Holzkiste und Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous). Marktliquidität ist vorhanden, aber Wertentwicklung ist nicht garantiert — professionelle Lagerung, Dokumentation und ein diversifiziertes Portfolio reduzieren Risiken. Vor größeren Käufen lohnen sich Preisvergleiche bei Auktionshäusern, Fachhändlern und Plattformen mit transparenten Provenienzangaben.
Sassicaia 2016 kann je nach Reifegrad von sofortiger Trinkbarkeit bis kräftiger Jugendlichkeit reichen. Bei tanninreichen Exemplaren empfiehlt sich Dekantieren für 60–120 Minuten, um Tannine zu mildern und Aromen zu öffnen. Ältere oder stärker gereifte Flaschen vorsichtig dekantieren, um Sedimente zu schonen und die delikaten tertiären Aromen zu bewahren. Immer mit einem sauberen Karaffenrand arbeiten und den Wein visuell auf Sediment prüfen.
Bewertungen von Kritikern wie Robert Parker (Wine Advocate), James Suckling, Antonio Galloni (Vinous) oder Jancis Robinson beeinflussen Nachfrage und Preisentwicklung erheblich. Hohe Punktzahlen können Sekundärmarktpreise anziehen; dennoch sollten Käufer auch Flaschenzustand, Auktionshistorie und Angebotsknappheit prüfen. En Primeur (EP) Käufe betreffen eher Bordeaux; für Sassicaia sind direkte Handelspreise und Auktionsresultate relevanter.
OHK steht für Original-Holzkiste; OWC bedeutet Original Wooden Case bzw. Original Case. Solche Verpackungen dokumentieren oft Herkunft und Vollständigkeit einer Weinlieferung und werden von Sammlern geschätzt. Eine intakte Original-Holzkiste kann den Marktwert steigern, schützt die Flaschen beim Transport und erleichtert eine sachgerechte Lagerung. Beim Wiederverkauf verbessert eine vollständig erhaltene OHK die Attraktivität gegenüber Einzelflaschen ohne Originalverpackung.
Größere Formate wie Magnum (1,5 l) reifen langsamer und oft harmonischer als Standardflaschen (0,75 l), weil das Verhältnis von Wein zu Sauerstoff in der Flasche günstiger ist. Für langfristige Lagerung und Sammler lohnt sich die Prüfung auf seltenere Formate; sie erzielen häufig bessere Auktionspreise, sind aber seltener verfügbar.
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