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verkaufe 5 Flaschen Sassicaia 2018
Der Füllstand (Ullage) ist ein zentraler Indikator für die Korkdichtigkeit und Oxidationsrisiken. Standardbegriffe: HF (High Fill) = perfekter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr guter Füllstand, TS (Top Shoulder) = akzeptabel bei Weinen älter als 15–20 Jahren, VHS (Very High Shoulder) = erste Oxidationsanzeichen möglich, MS/LS (Mid Shoulder/Low Shoulder) = erhöhtes Risiko. Daneben sind Etikettenzustand, intakte Kapsel, nicht ausgelaufener Korken und fehlende starke Sedimentveränderungen wichtige Qualitätsmerkmale. Bei Premiumweinen beeinflussen gute Füllstände deutlich Werthaltigkeit und Trinkbarkeit.
Sassicaia basiert überwiegend auf Cabernet Sauvignon, ergänzt durch Cabernet Franc; diese Bordeaux-Sorten prägen Struktur, Tannine und Langlebigkeit. Die exakten Anteile können von Jahrgang zu Jahrgang leicht variieren, da die Assemblage an klimatische Bedingungen und Reifegrade angepasst wird. Generell führt Cabernet Sauvignon zu konzentrierter Frucht und Gerbstoffstruktur, Cabernet Franc bringt aromatische Frische und Feinheit.
Der Jahrgang 2018 in der Toskana war insgesamt warm mit sehr guter Reife, in Verbindung mit Bolgheris kühlender Meeresnähe entstanden dadurch konzentrierte Weine mit reifen Fruchtnoten, markanter Struktur und attraktiver Säure. Bei einer Cabernet-dominierten Cuvée wie Sassicaia führt das zu ausgeprägten dunklen Fruchtaromen, klaren Kräuternuancen und solide ausgebildeten Tanninen, die sowohl frühe Trinkfreude als auch ein deutliches Lagerpotenzial ermöglichen.
Gängige Formate reichen von 0,375 l (Demi) über 0,75 l (Standard) bis zu 1,5 l (Magnum), 3,0 l (Doppelmagnum) und größere Präsentationsformate wie 6 l (Imperial) oder 9 l (Salm). Größere Formate reifen in der Regel langsamer und oft harmonischer, weshalb sie bei Lagerung und Investment besonders geschätzt werden. Magnum- und Doppelmagnum-Exemplare erzielen häufig höhere Preise pro Liter auf Auktionen und gelten als sammlerfreundlichere Langzeitlagergefäße.
Jüngere, kräftigere Jahrgänge profitieren von längerer Belüftung: 60–120 Minuten im Dekanter geben Tanninen und Aromen Zeit, sich zu öffnen. Ältere, gereifte Flaschen sollten schonender behandelt werden: vorsichtiges Dekantieren kurz vor dem Servieren entfernt Sediment und vermeidet Überbelüftung; 20–40 Minuten reichen oft. Serviertemperatur ideal bei 16–18 °C in größeren Bordeauxgläsern; bei Bedarf mit häufiger Beobachtung von Aroma- und Geschmacksentwicklung.
Auf dem Sekundärmarkt sind lückenlose Provenienz, korrekte Lagerung, intakte Etiketten, Kapseln und passende Füllstände entscheidend. Dokumente wie Weinkellerlisten, Rechnungen oder Auktionszertifikate stützen Echtheit und Herkunft. Gute Provenienz reduziert Zweifel an Manipulationen und erhöht Preisstabilität; Auktionsergebnisse, Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, Vinous, James Suckling) sowie Angebot und Nachfrage treiben die Marktpreise. Sorgfältig dokumentierte Flaschen erzielen in der Regel deutlich höhere Erlöse.
OHK steht für Original-Holzkiste und beschreibt die vom Weingut ausgestellte Holzkiste; OC bedeutet Original Case, OWC Original Wooden Case. Solche Verpackungsformen sind für Sammler und Anleger relevant, weil Originalverpackung oft Aufschluss über Herkunft und Vollständigkeit der Lieferung gibt und bei Auktionen oder beim Wiederverkauf den Marktwert positiv beeinflussen kann.
Sassicaia ist einer der bekanntesten italienischen Spitzenweine und Pionier der sogenannten Super-Tuscans. Produziert wird er auf Tenuta San Guido in Bolgheri an der toskanischen Küste. Tenuta San Guido machte sich mit Cabernet-dominierten Cuvées international einen Namen und trug entscheidend zur Reputation der Appellation Bolgheri bei. Seit wenigen Jahren existiert für das Prestige-Produkt zudem die eigene Herkunftsbezeichnung Bolgheri Sassicaia DOC, die den historischen Stellenwert des Weins unterstreicht.
Sassicaia ist eine Cabernet-dominierte Cuvée mit bedeutendem Anteil an Cabernet Franc; die genaue Mischung variiert je nach Jahrgang. Die Trauben werden selektiv gelesen, schonend vergoren und in Eichenholzfässern ausgebaut – häufig französische Barriques sowie teils größere Holzfässer für eine feinere Tanninstruktur. Die Kombination aus strenger Selektion, kontrollierter Maischegärung und längerer Reife in Holz ergibt dichte Frucht, präzise Tannine und ein komplexes Lagerpotenzial.
Füllstände geben Auskunft über mögliche Verdunstung und Alterungsgrad des Weins. HF (High Fill) bedeutet perfekter Füllstand nahe bis im Flaschenhals; IN (Into Neck) sehr guter Füllstand im Hals; TS (Top Shoulder) akzeptabel für Flaschen über 15–20 Jahre; VHS (Very High Shoulder) kann erste Oxidationsanzeichen anzeigen; MS/LS (Mid Shoulder / Low Shoulder) erhöhen das Risiko für Fehler bis hin zu ungenießbarem Wein. Die Bewertung richtet sich immer nach Alter, Weintyp und zu erwartender natürlicher Ullage.
Langfristige Lagerung bei konstanten 12–14 °C, etwa 60–70 % rel. Luftfeuchte und dunkel, vibrationsfrei sowie liegend ist ideal. Für ältere Flaschen empfiehlt sich vorsichtiges Standlassen vor dem Servieren, Flaschenruhigstellen und langsames Dekantieren durch ein feines Sieb, um Depot zu schonen. Junge, kraftvolle Jahrgänge profitieren oft von kurzem Dekantieren (30–90 Minuten) zur Öffnung der Aromen; sehr alte Exemplare sollten mit großer Vorsicht geöffnet und nur kurz belüftet werden.
Wert und Handelbarkeit hängen von Jahrgangsreputation, Provenienz, Füllstand, Etikett- und Kapselzustand, vorhandener Originalverpackung (OHK/OWC/OC) sowie begleitenden Rechnungen oder Lagernachweisen ab. Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, Vinous, James Suckling) und Auktionsergebnisse beeinflussen die Nachfrage. Gleichfalls wichtig sind neutrale Lagerbedingungen (konstante Temperatur und Feuchte) und eine nachvollziehbare Besitzkette; Mängel in diesen Bereichen drücken in der Regel den Preis.
OHK steht für Original-Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Originalverpackungen belegen Provenienz, schützen Flaschen während Lagerung und Transport und erhöhen oft den Sammlerwert. Bei Auktionen und im Sekundärmarkt wirken sich OWC/OHK/OC positiv auf Handelbarkeit und Preis aus, weil sie als Indiz für unveränderte Lagerhistorie und sorgfältigen Umgang gelten.
Der Jahrgang 2018 in der Toskana gilt allgemein als sehr gut bis hervorragend, geprägt von warmen, oft trockenen Bedingungen, die vollreife, konzentrierte Trauben hervorbrachten. Für ein strukturiertes Spitzengewächs wie Sassicaia bedeutet das typischerweise kräftige Tannine, dichte Frucht und ausgezeichnetes Lagerpotenzial. Erwartetes Trinkfenster für große Jahrgänge kann bei 20–40 Jahren liegen, je nach Kellerbedingung und Flaschenpflege.
Sassicaia zählt zu langlebigen Weinen mit gutem Alterungspotenzial. Abhängig von Jahrgang, Füllstand und Lagerbedingungen können Flaschen 15 bis 30 Jahre oder länger ein attraktives Reifeprofil bieten. Ein 2018er zeigt in der Regel in den ersten 5–10 Jahren dichte Frucht und kräftige Tannine, entwickelt aber über 10–20 Jahre zunehmend tertiary Noten wie Leder, Tabak und Waldboden. Die konkrete Flaschenentwicklung sollte anhand von Provenienz und Flaschenzustand beurteilt werden.
Tenuta San Guido ist das Produzentenhaus hinter Sassicaia und gilt als Wegbereiter der sogenannten Super-Tuscans. Das Weingut liegt an der toskanischen Küste in der Appellation Bolgheri, deren maritimes Klima mit kühlen Meereswinden großen Einfluss auf Reife und Säurebalance hat. Typisch für Bolgheri sind gut durchlüftete, oft sandige bis kiesige Böden mit mineralischen Anteilen, die Cabernet-basierte Cuvées Frische, Struktur und mediterrane Duftigkeit verleihen. Tenuta San Guido setzt konsequent auf Bordeaux-Rebsorten, strenge Selektion und eine präzise Kellertechnik, was Sassicaia zu einem international anerkannten Referenzwein macht.
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