99 €
1 Flasche BISERNO 2017
Wichtige Indikatoren sind der Füllstand (Ullage), der Korkzustand und das Etikett. Klassifizierungen wie HF (High Fill) und IN (Into Neck) deuten auf sehr gute Lagerung hin; TS (Top Shoulder) kann bei sehr alten Flaschen akzeptabel sein; MS/LS (Mid/Low Shoulder) zeigen erhöhtes Risiko. Ein sauberer, intakter Korkenrand ohne ausgetretenen Wein, ein unbeschädigtes Etikett und rückseitige Provenienzvermerke sind weitere positive Zeichen. Die Flaschenform (Standard 0,75 l) ist der gebräuchliche Referenzwert für Vergleich und Lagerung.
Super Tuscans wie Biserno basieren meist auf bordelaiser Rebsorten: Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und gelegentlich Petit Verdot. Cabernet Sauvignon liefert Gerüst und Tannin, Cabernet Franc florale Würze und Frische, Merlot rundet Textur und Frucht ab. Die genaue Assemblage variiert je nach Jahrgang und Weingut, ergibt aber typischerweise eine kraftvolle, zugleich elegante Struktur.
Für Biserno 2017 empfiehlt sich eine Serviertemperatur von 16–18 °C. Da es sich um eine tanninbetonte, strukturierte Cuvée handelt, ist das Dekantieren nützlich: Junge oder kräftige Exemplare profitieren von 60–90 Minuten im Dekanter, um Tannine zu öffnen und Aromen freizugeben. Bei sehr gereiften Flaschen genügt oft kurzes Umgießen, um Sedimente zu trennen. Ein großes Burgunderglas oder ein Bordeauxglas mit weiter Schale unterstützt die Aromenausprägung.
Auf dem Sekundärmarkt bestimmen mehrere Faktoren den Wert: Jahrgangsqualität, Lagerzustand und Provenienz (Original-Holzkiste/Original Wooden Case hilft), knappe Verfügbarkeit sowie Bewertungen durch Kritiker wie Robert Parker (Wine Advocate), James Suckling oder Vinous. Hohe Punktzahlen erhöhen die Nachfrage und Preissetzung. Ergänzend spielen Auktionshistorie, Nachfrage nach Bolgheri‑Super-Tuscans und allgemeine Marktstimmung eine Rolle. Für Investmentüberlegungen sind außerdem Fracht- und Versicherungskosten, Lagerung und Verkaufskosten zu berücksichtigen.
Ullage (Füllstand) und Etikettenzustand sind entscheidende Qualitätsindikatoren. Gängige Kategorien sind HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder). Bei einem Wein aus 2017 ist ein HF bis IN ideal; TS kann noch akzeptabel sein. Starke Abschürfungen, Feuchtigkeitsflecken oder fehlende Etiketten mindern Provenienzvertrauen. Fotos und genaue Zustandsbeschreibungen sind beim Handel essenziell.
Biserno ist ein toskanischer Spitzenwein aus der Bolgheri-Region an der italienischen Mittelmeerküste. Er gehört zur Familie der sogenannten „Super Tuscans“ und wird von Tenuta di Biserno erzeugt. Stilistisch ist Biserno ein bordelaiser Verschnitt mit Fokus auf Eleganz, Struktur und längerfristiger Reifefähigkeit, wie man es von hochwertigen Bolgheri-Gewächsen erwartet.
Die Angabe ‚1 Flasche‘ bezieht sich üblicherweise auf eine Standardflasche mit 0,75 Litern. Internationale Flaschenformate reichen von 0,375 l (Demi) über 0,75 l (Standard) bis hin zu Magnum (1,5 l) und größeren Sammlerformaten wie Doppelmagnum oder Imperial. Für Weine mit Lagerpotential können Magnum-Formate wegen langsamerer Reifung besonders attraktiv sein.
Ein gepflegtes Exemplar von Biserno 2017 verfügt über ausreichend Struktur und Tannin, um von zusätzlicher Flaschenreife zu profitieren. Für viele Sammler beginnt die ideale Trinkreife etwa ab Mitte der 2020er Jahre; das optimale Fenster reicht häufig bis in die frühen bis mittleren 2030er Jahre, je nach Jahrgangsreife und Lagerbedingungen. Spitzenflaschen können deutlich länger halten. Entscheidend sind Lagerbedingungen (konstant 12–14 °C, 60–70 % rF) und die Qualität des Korkens beziehungsweise der Originalverpackung.
Der Jahrgang 2017 in der Toskana, insbesondere in Bolgheri, brachte häufig sehr reife, konzentrierte Früchte bei ausgewogener Säure und präziser Tanninstruktur. Weine aus diesem Jahrgang zeigen oftmals dichte schwarze und rote Fruchtaromen, mediterrane Kräuterwürze und genügend Extrakt für ein gutes Lagerpotenzial. Wie immer hängen Feinheit und Balance von der Lage und dem Winzerstil ab; Spitzenbetriebe in Bolgheri konnten 2017 besonders expressive, langlebige Weine erzeugen.
Punkte von renommierten Kritikern wie Robert Parker (Wine Advocate), James Suckling oder Vinous beeinflussen Angebot und Nachfrage deutlich. Ein hoher Score kann Preise bei Auktionen und im Handel anheben, während stabile positive Bewertungen das Interesse von Sammlern und Investoren steigern. Dennoch spielen Herkunftsnachweise, Lagerhistorie und physischer Zustand der Flasche eine ebenso große Rolle für den realisierten Marktwert.
Beim Handel sind lückenlose Provenienz, Original Wooden Case (OWC) oder Original-Holzkiste (OHK), Kaufbelege und Zustandsberichten zentral. Auktionshäuser und spezialisierte Händler verlangen oft diese Nachweise. En Primeur (Vorverkauf im Fass) ist eine andere Vertriebsform, relevant bei neuen Jahrgängen; für bereits abgefüllte Jahrgänge wie 2017 entscheidet hingegen die physische Lagerung über Werterhalt. Spedition, Versicherung und rechtsverbindliche Zustandsdokumentation schützen Käufer und Verkäufer gleichermaßen.
Die Original-Holzkiste, oft als OHK (Original-Holzkiste) oder OWC (Original Wooden Case) bezeichnet, spielt für Sammler eine große Rolle: Sie dokumentiert Provenienz, schützt Flaschen während Lagerung und Transport und erhöht bei Komplettitäten den Wiederverkaufswert. Händler und Auktionshäuser werten Flaschen mit OWC häufig höher, weil die Verpackung Rückschlüsse auf sorgfältige Lagerung zulässt. Für den Versand bleiben stabile Holzkisten die sicherste Option, besonders bei hochwertigen Weinen mit langfristigem Lagerpotenzial.
Biserno steht in der Tradition der Bolgheri-Super-Tuscans und ist damit verwandt mit Granden wie Sassicaia, Ornellaia oder Masseto. Unterschiede zeigen sich in Stilistik und Balance: Während Sassicaia für seine straffe Cabernet-Prägung bekannt ist und Ornellaia oft eine üppigere Fruchtsignatur zeigt, positioniert sich Biserno häufig zwischen diesen Polen mit Fokus auf feine Tannine und präzise Frucht. Terroir, Winzerphilosophie und Holzbehandlung prägen die individuelle Handschrift jedes Weinguts.
Die Assemblage eines Biserno basiert überwiegend auf internationalen Rebsorten: Cabernet Sauvignon und Merlot bilden den Kern, oft ergänzt durch Cabernet Franc und Petit Verdot. Diese Kombination liefert ein Geschmacksbild mit dunklen Beeren, Cassis, feinem Kräuterkomplex und markanter Tanninstruktur, ähnlich den Assemblagen, die man von Bolgheri‑Erzeugern wie Sassicaia oder Ornellaia kennt.
Optimale Lagerbedingungen sind konstant kuehl (rund 12–14 °C), leicht feucht (60–70 % relative Luftfeuchte), dunkel und vibrationsfrei. Flaschen horizontal lagern, Kork regelmäßig prüfen. Ein Biserno 2017 hat in der Regel mittel- bis langfristiges Lagerpotenzial; viele Jahrgänge profitieren von 10–20 Jahren Reife, abhängig von Ausbau und Jahrgangscharakter. Vor dem Servieren bei Bedarf dekantieren, um Aromen zu öffnen.
Biserno ist ein hochwertiger toskanischer Rotwein aus der Bolgheri-Appellation an der toskanischen Küste. Er zählt zur Gruppe der sogenannten Super-Tuscans und wird typischerweise in Premium-Lagen der Tenuta di Biserno vinifiziert. In Stil und Anspruch wird Biserno oft in einem Atemzug mit bekannten Bolgheri-Referenzen wie Sassicaia, Ornellaia oder Masseto genannt, da alle diese Weine auf Cabernet- und Merlot-dominierte Assemblagen setzen und einen ähnlichen Fokus auf Struktur, Feinheit und Lagerfähigkeit haben.
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