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Kabi ist eine umgangssprachliche Kurzform für Kabinett. Kabinett bezeichnet ein Prädikat innerhalb der deutschen Weinrechtlichen Klassifikation (Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete, QbA) und signalisiert leichtere Traubenlese mit niedrigerem Zuckeransatz als bei Spätlese oder Auslese. Bei VDP-Weingütern wird das Prädikat zusätzlich durch Lagenklassifikationen wie Erste Lage oder Großes Gewächs (GG) kontextualisiert; Verband Deutscher Prädikatsweingüter steht für diese Einordnung.
Viele Kabinett-Rieslinge entfalten in den ersten 3–10 Jahren feine Primär- und Sekundäraromen, bei Spitzenproducer und exzellenten Lagen sind 10–20 Jahre möglich. Entscheidend sind Produzent (z. B. Joh. Jos. Prüm, Dönnhoff, Egon Müller), Jahrgangsqualität, Säure und Restsüße. Ein gut gelagerter Kabinett zeigt mit zunehmendem Alter petrolige Noten, Honigaromen und geschliffene Mineralität. Lagerung bei ca. 10–12 °C, konstanter Luftfeuchte und ohne Licht verlängert die Lebensdauer signifikant.
Riesling Kabinett ist generell weniger spekulativ als rare Große Gewächse oder alte Burgunder, bietet aber Anlagepotenzial bei herausragenden Jahrgängen und Top-Erzeugern (z. B. Joh. Jos. Prüm, Dönnhoff). Entscheidende Kriterien: Qualität der Lage, Produzentennamen, positive Bewertungen, begrenzte Menge, Originalverpackung und makellose Lagerhistorie. Für Investoren lohnen sich dokumentierte Provenienz, Versicherung beim Transport und Fachhandel/Auktionen als Verkaufswege.
Optimale Lagerbedingungen: konstante Temperatur um 10–12 °C, relative Luftfeuchte ~70 %, dunkel, vibrationsfrei und stehend/liegend je nach Korktyp. Junge Kabinett-Rieslinge sind oft innerhalb von 1–5 Jahren sehr attraktiv; Spitzenkabinette von Produzenten wie Joh. Jos. Prüm oder Dönnhoff können jedoch 10–30 Jahre Komplexität entwickeln. Bei älteren Flaschen auf Füllstand (Ullage) achten: HF (High Fill) und IN (Into Neck) sind ideale Zustände, während MS/LS (Mid/Low Shoulder) auf Risiko hinweisen.
Das Weingut ist oft der entscheidende Faktor: bekannte Häuser wie Weingut Joh. Jos. Prüm, Weingut Dönnhoff, Weingut Dr. Loosen oder Weingut Egon Müller erzielen höhere Preise bei vergleichbarer Traubenqualität wegen Reputation, sorgfältiger Weinbergsführung und bewährter Kellertechnik. Kritikerbewertungen (z. B. Wine Advocate, James Suckling, Vinous) und Lagenname verstärken den Preis. Für Sammler zählt zudem Originalverpackung (OHK/OWC), lückenlose Provenienz und fachgerechte Lagerung.
Eine Original-Holzkiste (OHK) oder Original Wooden Case (OWC/OC) erhöht bei Sammelweinen oft die Attraktivität und den Wiederverkaufswert, da sie Provenienz und schonenden Transport signalisiert. Für Lagerung schützt eine stabile Holzkiste vor Licht, Temperaturschwankungen und physischen Schäden. Bei Kabinett-Paketen ist die Wirkung auf den Preis zwar weniger dramatisch als bei großformatigen Bordeaux- oder Burgunder-Spezialitäten, aber bei renommierten Produzenten (z. B. Egon Müller, Joh. Jos. Prüm) kann die OHK den Marktwert spürbar steigern.
Achten Sie auf Produzent und Jahrgang, Lagerhistorie und Füllstand (Ullage). Hoher Füllstand (HF/IN) deutet auf einwandfreie Lagerung hin; Mid- oder Low-Shoulder-Ullagen erhöhen das Risiko. Prüfen Sie, ob Originalverpackung vorhanden ist, und vergleichen Sie Marktpreise unter Einbeziehung von Versandkosten (zzgl. Versand). Bei Investitionsabsicht sind Reputation der Erzeuger (z. B. Dönnhoff, Dr. Loosen, Robert Weil, Joh. Jos. Prüm), Bewertungen durch Kritiker wie Jancis Robinson oder Vinous und die Seltenheit der Flaschen maßgeblich.
Hochwertige Rieslinge verdienen bruchsichere, temperaturgeschützte Verpackung, idealerweise in Original-Holzkiste (OHK/OWC) oder spezialisierten Kartons mit Styropor-Inlay. Temperaturkontrollierter Versand ist bei extremen Außentemperaturen ratsam. Versicherung gegen Verlust und Bruch sowie Sendungsverfolgung und Lieferbestätigung (Signature) schützen Käufer und Verkäufer. Die Angabe von Füllstand, Korkzustand und Provenienz in der Verkaufsdokumentation erhöht Vertrauen und reduziert Reklamationen.
Kabinett-Rieslinge sind in der Regel weniger spekulativ als Großen Gewächse oder große Bordeaux-Jahrgänge. Sie bieten jedoch für Sammler und Liebhaber gute Chancen, insbesondere wenn es sich um Spitzenproduzenten (z. B. Joh. Jos. Prüm, Egon Müller, Dönnhoff) und herausragende Jahrgänge handelt. Langfristiger Wertzuwachs hängt stark von Produzent, Lage, Jahrgangsrarität, Lagerbedingungen und Provenienz ab. Für reine Renditeorientierte Anleger bleiben große Burgunder, renommierte Bordeaux und ausgewählte trockene Spitzen-Rieslinge meist attraktiver.
Ein Riesling Kabinett (häufig kurz Kab oder Kabi) gehört zur historischen Prädikatsstufe und zeichnet sich durch feine Restsüße, lebendige Säure und moderaten Alkoholgehalt aus. Im Vergleich zur Spätlese sind Kabinett-Weine in der Regel leichter, frischer und für den frühen bis mittleren Konsum bestimmt, während Spätlesen durch höhere Extrakt- und Zuckergehalte dichter und oft langlebiger sind. Renommierte Erzeuger wie Weingut Joh. Jos. Prüm (Mosel), Weingut Dönnhoff (Nahe) oder Weingut Dr. Loosen (Mosel) zeigen exemplarisch, wie Kabinett trotz leichterer Stilistik sehr terroirbetont und lagerfähig sein kann.
Die Formulierung „zzgl. Versand“ bedeutet, dass die Kosten für Verpackung und Versand zusätzlich zum Kaufpreis anfallen. Konkrete Modalitäten sollten Lieferzeit, Transportart (Standard vs. temperaturgeführt), Versandversicherung, Zustelloptionen und eventuelle Zollgebühren (bei internationalem Versand) beinhalten. Für wertvolle Flaschen empfiehlt sich eine versicherte Versandart mit Sendungsverfolgung und Ablieferbestätigung.
Hochwertige Kabinett-Rieslinge stammen häufig aus Mosel, Saar, Rheingau, Nahe, Pfalz und Rheinhessen. Typische Referenzbetriebe sind etwa Weingut Joh. Jos. Prüm und Weingut Dr. Loosen an der Mosel, Weingut Robert Weil im Rheingau, Weingut Dönnhoff an der Nahe sowie Weingut Keller in Rheinhessen. Jede Region prägt Stil und Säurestruktur: Mosel-Kabinett tendiert zu zarter Restsüße und schieferbetonter Mineralität, Rheingau zu kraftvoller Struktur und floralen Noten.
VHB steht für Verhandlungsbasis und signalisiert im Weinhandel, dass der angegebene Preis verhandelbar ist. Für Käufer ist das ein Hinweis, Angebote zu vergleichen, nach Mengenrabatten, Versandkosten oder Paket-Containern zu fragen und die Provenienz sowie Lagerhistorie zu prüfen. Verkäufer nutzen VHB oft, um Spielraum für Verhandlungen bei Paketkäufen, Portoaufschlägen oder kompletter Übernahme von Versandkosten anzubieten.
Größere Formate reifen langsamer und gleichmäßiger als Standardflaschen (0,75 l): Magnums (1,5 l) bieten oft bessere Alterungsbalance, intensivere Entfaltung von Aromen und geringeres Oxidationsrisiko. Für langfristige Lagerung gelten größere Formate als vorteilhaft, insbesondere bei hochwertigem Ausgangsmaterial von Spitzenweingütern. Übersicht der gängigen Formate: 0,375 l (Demi), 0,75 l (Standard), 1,5 l (Magnum), 3,0 l (Doppelmagnum) u. a.
Kabinett ist ein Prädikat innerhalb des deutschen Qualitätswein-Systems und steht für leichte bis mittelschwere Weine, die aus vollreifen, aber nicht überreifen Trauben gelesen werden. Im Vergleich zu Spätlese oder Auslese zeigen Kabinett-Rieslinge meist geringere Restsüße, feine Fruchtsäure und eine lebendige Fruchtstruktur; sie können trocken, halbtrocken oder halbsüß vinifiziert sein. Charakteristisch sind Eleganz, filigrane Textur und oft ein feiner mineralischer Unterton, besonders bei Lagen aus Mosel oder Nahe.
Die klassischen Regionen für expressive Kabinett-Rieslinge sind die Mosel (z. B. Weingut Joh. Jos. Prüm, Weingut Dr. Loosen), der Nahe (Weingut Dönnhoff), der Rheingau (z. B. Schloss Johannisberg, Georg Breuer) und die Pfalz (etwa Weingut von Winning). Jede Region bringt unterschiedliche Stilnoten: Mosel betont Schliff und Mineralität, Nahe zeigt oft dichte Frucht und Präzision, Rheingau punktet mit Fülle und floralen Nuancen.
Kab und Kabi stehen für Kabinett, eine feine Prädikatsstufe; VHB bedeutet Verhandlungsbasis und wird bei Preisverhandlungen genutzt; QbA steht für Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete und ist eine offizielle deutsche Kategorie; GG bezeichnet Großes Gewächs, eine trockene Spitzenqualität nach Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP)-Regeln. Weitere gängige Abkürzungen sind OHK (Original-Holzkiste), OWC (Original Wooden Case) und OC (Original Case), wichtig für Provenienz und Sammlerwert.
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