Was macht weiße Burgunder aus Meursault, Puligny‑Montrachet oder Chablis besonders?
Weiße Burgunder – in der Mehrzahl meist Chardonnay aus Burgund – zeichnen sich je nach Subregion durch sehr unterschiedliche Profile aus. Chablis (z. B. Weine von François Raveneau) steht für steinige Mineralität, hohe Säure und ein schlankes Profil. Meursault (bekannt durch Produzenten wie Domaine Coche‑Dury oder Domaine des Comtes Lafon) zeigt oft reichere, buttrige Textur und reife Nussaromen. Puligny‑Montrachet und die unmittelbaren Nachbarn wie Montrachet liefern bei Spitzenbetrieben wie Domaine Leflaive oder Domaine Jean‑Marc Roulot eine außergewöhnliche Kombination aus Tiefe, Finesse und Langlebigkeit. Große Lagen wie Montrachet oder Corton‑Charlemagne sind meistens kraftvoller, komplexer und für lange Reifeperioden prädestiniert.