Welche Faktoren beeinflussen den Sekundärmarktwert eines Barbaresco und wie sollten Interessenten vorgehen?
Der Sekundärmarktwert richtet sich nach Produzent, Jahrgang, Abfüllung (z. B. Riserva), Expertenscorings, Zustand (Ullage, Etikett, Kork) und Provenienz. Renommierte Namen wie Gaja oder Bruno Giacosa erzielen konstant hohe Preise; kooperative Top-Abfüllungen wie von Produttori del Barbaresco sind ebenfalls gefragt. Original-Holzkisten (OHK/OC/OWC) steigern den Wert, ebenso lückenlose Lagerhistorien. Käufer sollten auf verlässliche Händler, Auktionen bei etablierten Häusern (z. B. Sotheby’s, Christie’s) oder spezialisierte Weinbörsen setzen, die vorhandene Lagerbedingungen dokumentieren und Echtheit garantieren. Für Investitionszwecke sind Auktionsresultate, Kritikerbewertungen (z. B. Vinous, Robert Parker) und ein konservatives Lagerkonzept entscheidend.