Was bedeutet VDP und wie beeinflusst diese Klassifikation die Einschätzung eines Weins?
VDP steht für Verband Deutscher Prädikatsweingüter. Die VDP‑Klassifikation ordnet Lagen in Stufen wie Grosse Lage und Erste Lage ein und definiert Qualitätsanforderungen für Ausbau und Etikettierung (z. B. Großes Gewächs für trockene Spitzenweine). Ein VDP‑Status kann Preis, Nachfrage und Lagerwürdigkeit erhöhen, weil Käufer und Händler diese Einordnung als Qualitätsgarantie nutzen. Internationalen Klassifikationen wie AOC oder DOCG stehen ähnliche Mechanismen zur Herkunfts- und Qualitätskennzeichnung gegenüber, unterscheiden sich aber in Kriterien und regionaler Anwendung.