Wie beeinflusst ein Jahrgang wie 1996 die Alterung und Trinkreife eines Beaune 1er Cru
Ein 1996er Burgunder ist heute deutlich gereift: nach rund drei Jahrzehnten entwickeln sich tertiäre Aromen (Ledernoten, Waldpilze, getrocknete Kräuter), das Tannin wird weicher und die Säure kann an Frische eingebüßt haben. Generell bestimmt der konkrete Jahrgangsverlauf die Langlebigkeit, doch bei vielen gut gemachten Premier-Cru-Weinen ist Trinkreife nach 20–30 Jahren erreichbar. Entscheidend für Genuss oder Weiterlagerung bleiben Flaschenzustand, Füllstand (Ullage) und Lagerbedingungen; bei älteren Jahrgängen empfiehlt sich vor dem Servieren vorsichtiges Probieren oder behutsames Dekantieren.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Worauf sollte man beim Kauf auf dem Sekundaermarkt achten, wenn es um Anlage oder Genuss geht
- •Wie beurteile ich Füllstand (Ullage) und Verpackung OHK/OWC bei einem älteren Burgunder
- •Welche Aussagekraft hat ein Alkoholgehalt von 13 Prozent bei einem Burgunder
- •Was macht einen Beaune 1er Cru aus und wie unterscheidet er sich von einem Grand Cru
- •Wie sollten Beaune 1er Cru ideal gelagert werden und wann dekantieren
- •Welchen Einfluss hat der Produzentname wie Jean Allier auf Preis und Sammlerinteresse
- •Welche Bedeutung hat die Bezeichnung Grand Vin de Bourgogne







