Worauf achten Sammler bei alten Flaschen: Füllstand (Ullage), Etikett und Herkunft?
Sammler prüfen zuerst den Füllstand (Ullage): HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut, TS (Top Shoulder) ist bei sehr alten Flaschen akzeptabel, VHS (Very High Shoulder) sowie MS/LS (Mid/Low Shoulder) deuten auf erhöhtes Oxidationsrisiko. Etikett- und Kapselzustand geben Hinweise auf Lagerung, während ein lückenloser Provenienznachweis entscheidend ist. Original-Holzkiste (OHK) oder Original Wooden Case (OWC) erhöhen oft die Attraktivität. Dokumente wie Rechnungen, Kellerlisten oder Händlervermerke verbessern die Marktgängigkeit.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was zeichnet das Weingut Maximin Grünhaus und die Einzellage Abtsberg an der Ruwer aus?
- •Was bedeutet die Bezeichnung Beerenauslese und worin unterscheidet sie sich von Trockenbeerenauslese?
- •Wie präsentiert sich eine Beerenauslese 2009 im Glas und wie lange kann sie reifen?
- •Welche sensorischen Merkmale bringt Botrytis (Edelfäule) in einer Beerenauslese hervor?
- •Wie beurteilt man das Anlagepotenzial deutscher Edelsüßweine und welche Rolle spielen Produzenten wie Maximin Grünhaus, Egon Müller oder Joh. Jos. Prüm?
- •Wie sollten gereifte Beerenauslesen gelagert und vor dem Servieren vorbereitet werden?
- •Welche Vor- und Nachteile hat das Flaschenformat 0,375 l (Demi) für edelsüße Weine?





