Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2012 und 2018 bei österreichischen Weißweinen?
Generell war 2012 in vielen österreichischen Regionen eher gemäßigt bis abwechslungsreich, was zu eleganter Säure und feiner Frucht führte; gereifte 2012er zeigen oft dezente tertiäraromen und entwickelte Textur. Das Jahr 2018 war großflächig warm und reif, mit dichterem Extrakt und kraftvollerer Frucht. Bei vergleichbaren Lagen und Produzenten wie Weingut Ott bedeutet das: 2012 neigt zu filigranerem, reifungsbetontem Profil, 2018 zu kraftvollerer Frucht und früherer Trinkreife, bei guter Lagerung aber weiterhin entwicklungsfähig.