Wie lässt sich der Jahrgang 2019 allgemein einschätzen und welche Regionen profitierten besonders?
Der Jahrgang 2019 gilt in vielen europäischen Weinbauregionen als sehr reif und konzentriert, geprägt von warmen, oft trockenen Bedingungen und frühen Lesezeitpunkten. In Bordeaux ergaben sich reife, dichte Rotweine mit guter Reifepotenz; Namen wie Château Margaux oder Château Latour stehen exemplarisch für strukturierte 2019er in Bordeaux. In Burgund brachte 2019 sehr zugängliche, fruchtintensive, aber auch langlebige Weine, die bei Häusern wie Domaine de la Romanée-Conti früh Trinkfreude zeigen, aber auch Lagerpotenzial besitzen. In Deutschland waren 2019er Weißweine vielerorts besonders aromatisch; Spitzenbetriebe wie Weingut Keller profitierten zudem von sauberer Traubenreife. Generell gilt: regional sehr unterschiedlich — daher immer die Herkunft und den Produzenten prüfen.
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